Von Von Elisabeth Dostert

Fast 16 Prozent der Berufsanfänger haben im vergangenen Jahr ihre Tätigkeit als Anwalt wieder eingestellt.

(SZ vom 28.8.2003) Jungen Anwälten und Anwältinnen fällt der Einstieg in das Berufsleben offenbar immer schwerer. Die Zahl der Berufsabbrecher steige, teilte die Bundesrechtsanwaltskammer in Berlin mit.

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Im vergangenen Jahr stellten fast 16 (Vorjahr: 15) Prozent der Berufsanfänger ihre Tätigkeit als Anwalt wieder ein. In absoluten Zahlen heißt das: 1147 (1117) Berufseinsteiger im Alter zwischen 27 und 39 Jahren gaben ihre Zulassung wieder zurück. Gemessen an den 7842 (8338) Neuzulassungen sei dies eine "außerordentlich hohe Zahl", äußerte Bernhard Dombek, Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer.

Angesichts schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sei der Beruf für den Nachwuchs wenig attraktiv. "Wenn junge Anwälte als selbstständige Einzelanwälte nur über ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 1500 Euro bis 2000 Euro verfügen, dann kann dies nicht motivieren", so Dombek.

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