Der Kriminologe Christian Pfeiffer nimmt Waldorfschüler in Schutz: Sie seien gar nicht so gewalttätig wie aufgrund seiner Studie behauptet wurde.
Ausländerfeindlichkeit ist nach Auskunft des Kriminologen Christian Pfeiffer höchst selten ein Problem an Waldorfschulen. "Jeder vierte deutsche Hauptschüler und jeder zwölfte Gymnasiast ist rassistisch eingestellt. An Waldorfschulen liegt diese Quote dagegen nur bei 2,3 Prozent", sagte der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Dies habe eine Schülerbefragung seines Instituts ergeben. Unter den knapp 20.000 bereits im Jahr 2005 befragten Kinder und Jugendlichen waren auch 530 Waldorfschüler.
Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart. (© Foto: dpa)
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"Die extrem niedrige Ausländerfeindlichkeit ist ein deutliches Indiz für erfolgreiche pädagogische Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus an Waldorfschulen", betonte der Wissenschaftler. Mögliche rassendiskriminierende Tendenzen im Werk des Waldorf- Begründers Rudolf Steiner hätten offenkundig keine Auswirkungen auf den Schulalltag. Das Bundesfamilienministerium hatte Ende 2006 aus diesem Grund beantragt, zwei Bände der Gesamtausgabe Steiners auf den Index der jugendgefährdenden Schriften zu setzen. Die Bundesprüfstelle in Bonn will in dem Verfahren nach Angaben einer Sprecherin demnächst eine Entscheidung treffen.
"Waldorfschüler sind nicht gewalttätiger als Jugendliche, die andere Schulformen besuchen", sagte Pfeiffer und widersprach damit entsprechenden Medienberichten. In der Befragung hätten sich weniger Jugendliche als Täter geoutet als an anderen Schulen, jedoch genauso so viele als Opfer von Gewalt. "Es gibt hier offenbar eine kleine Gruppe von Problemkindern, die für eine Vielzahl an Taten, vor allem leichten Körperverletzungen, verantwortlich ist." Verbales Mobbing sei dagegen sehr selten.
Waldorfschulen wollen neben der Vermittlung von Wissen besonders die kreativen Kräfte der Schüler entfalten und ihre soziale Kompetenz entwickeln.
(dpa)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Im Beitrag von Asim_Kadric gefunden:
"...mehrfach die von Theologen aufgestellte Behauptung enthält, Anthroposophie sei unwissenschaftlich."
Ja, ja die einzig wahre Wissenschaft ist die Theologie... ;-)
Sehr geehrter Asim Kadric,
sie schreiben:
"Eine Wissenschaft ist nun mal eine Wissenschaft, weil sie sich immer wieder kritisch hinterfragt und dadurch neue Erkenntnisse erbracht werden. Bei den Lehren Rudolf Steiner ist Rudolf Steiner der Einzige, der diese Therien aufgestellt hat, auf Grund nicht wissenschaftlich belegter Fakten. "
Aber haben Sie das überhaupt einmal an der Realität überprüft?
Wer tatsächlich glaubt, Rudolf Steiner sei der einzige Geistesforscher, der irrt. Selbst
außerhalb des anthroposophischen Dunstkreises gab bzw. gibt es solche, als Beispiele hierfür möchte ich beispielhaft nennen 'Daskalos' ( http://www.astrotext-astrosoft.de/Seiten/Leute/Daskalos.htm ) und 'Valentin Tomberg' ( http://www.novalis.ch/zeitschrift/03janfeb/heckmann.htm ).
Inneranthoposophisch gibt es diese sowieso. nur sind diese nach außen hin oft unbekannt. Aber unter den wenigen die darüber auch publizieren lassen sich mindestens
fünf benennen, die dies auch methodisch tun...
"Interessant ist doch, dass gerade der von Ihnen ursprünglich angegebene Link:
http://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/anthro.php
mehrfach die von Theologen aufgestellte Behauptung enthält, Anthroposophie sei unwissenschaftlich."
Dort haben nicht nur Theologen referiert, sondern auch Kulturwissenschaftler und sogar ein ausgebildeter Waldorflehrer.
Wenn man mit der Differezierung zwischen einem niederen und höheren Wesen, dass die Erde früher mal der Mond, die Sonne, der Jupiter etc. war, dass man seinen gesunden Menschenverstand abschalten sollte und mal Dinge kritiklos hinnehmen sollte und von Naturvölkern, die, nach Steiner, als sterbend klassifiziert werden, spricht, dann ist es nahelegend, dass sowas nichts mit der Wissenschaft zutun hat. Eine Wissenschaft ist nun mal eine Wissenschaft, weil sie sich immer wieder kritisch hinterfragt und dadurch neue Erkenntnisse erbracht werden. Bei den Lehren Rudolf Steiner ist Rudolf Steiner der Einzige, der diese Therien aufgestellt hat, auf Grund nicht wissenschaftlich belegter Fakten. Er begründet seine Weltanschauung damit, dass er eine höhere Lebensform ist, da er nicht hinterfragt, sondern nur glaubt, und nur Diese diese astrale Welt begreifen können. Ein Mensch der kritisch hinterfragt und sich seinen gesunden Menschenverstand bewahrt hat, kann, laut Steiner, sowas nicht verstehen.
Sie müssen mich entschuldigen, aber wer Steiner´s Lehren für bare Münze nimmt, ist selber schuld.
Grüße,
A
Interessant ist doch, dass gerade der von Ihnen ursprünglich angegebene Link:
http://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/anthro.php
mehrfach die von Theologen aufgestellte Behauptung enthält, Anthroposophie sei unwissenschaftlich.
Ich frage mich, wie kann eine Nicht-Wissenschaft darüber urteilen, inwiefern andere,
gegenteilige Auffassungen wissenschaftlich sind - oder nicht?
Wollen Sie hier den 'Bock zum Gärtner' machen?
Hier einmal etwas zum bedenken:
http://www.klaus-frisch.de/html/body_nichtanthroposophie.html
Ob Theologie eine Wissenschaft ist, ist nicht von Belang. Die Botschaft war, dass sich hier Leute mit Hirn mit dem Thema "Anthroposophie" und "Steinerlehre" kritisch auseinandergesetzt haben. Leider werden viele Steineranhänger, wohl aus Trotz, diese Zeilen meiden. Und hier spreche ich aus Erfahrung. Und, um mich schon mal prophylaktisch gegen Vorwürfe, irgend etwas aus den Medien wiederzugeben, obwohl Medien nicht als das Böse anzusehen sind, abzusichern, möchte ich noch einen Link eines authentischen Artikels allen anbieten.
"Wundersame Waldorf-Pädagogik oder Atlantis als Bewusstseinszustand"
http://www.novo-magazin.de/71/novo7138.htm
Gruß,
A
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