SZ: Viele Hamburger hat aufgeregt, dass den Gymnasien zwei Schuljahre genommen werden sollten. Die Gymnasien sehen sich schon durch den Wegfall der 13. Klasse (G8) unter Druck. Als Kultusministerin in Baden-Württemberg haben Sie einst das "Turbo-Abi" durchgesetzt. Sollte man die Gymnasien jetzt mal in Ruhe lassen?
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Bundesbildungsministerin Annette Schavan glaubt, dass der Bildungsföderalismus besser werden kann. (© ddp)
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Schavan: Ja. Das G8 ist überall da kein Problem, wo auch der Lernstoff entsprechend angepasst wird. Im Übrigen: Das Gymnasium ist die verlässliche und weltweit anerkannte Konstante des deutschen Bildungssystems. Ich halte wenig davon, diese Schulform abzuwerten.
SZ: Was ist für Sie konservative Bildungspolitik?
Schavan: Sie geht vom Menschen, seinen Bedürfnissen und Talenten aus. Struktur -und Organisationsfragen stellen sich erst später. Die Politik darf nicht den Eindruck erwecken, dass die Schulstruktur das Entscheidende ist.
SZ: Aber für den Schüler macht es einen Unterschied, ob er eine Hauptschule besucht, eine Gesamtschule oder ein Gymnasium.
Schavan: Durch die demografische Entwicklung werden in Zukunft weniger Schulformen nebeneinander existieren. Das finde ich unspektakulär, das entwickelt sich vor Ort automatisch. Am wichtigsten sind die Inhalte, das Curriculum.
SZ: Müssen die Lehrpläne grundsätzlich reformiert werden?
Schavan: Ich halte nichts davon, Kinder und Jugendliche mit immer mehr Wissen zu überhäufen. Jedes Fach muss sich fragen, welche Inhalte wirklich bilden, ein Fundament legen und Neugierde wecken.
SZ: Noch immer hat jedes Bundesland eigene Lehrpläne. Und auch bei den Strukturen geht es wild durcheinander. Im Saarland plant die Jamaika-Koalition, die Grundschule auf fünf Jahre zu verlängern - bundesweit einmalig. Können Sie das den Bürgern überhaupt noch erklären?
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Schavan versucht ihre schlechte Politik allen für gut zu erklären!Das ist der Fakt und nicht wie man versucht es zu erklären.Die Auswirkungen spüren die Menschen doch längst!Deshalb stellt sie auch Forschungsmittel für Die Atomindustrie zur Verfügung.Erforschung der Transmutation um diesen Quark am Subventionstropf zu halten obwohl es zu teuer und schon erforscht ist!!
.. wie es ist, wenn man Eltern in den Irrsinn treibt.
Der Knaller war die Erfindung der Rheinschiene mit Französisch in der Grundschule am Rhein entlang, während der Rest von BaWü Englisch lernt. Mit Lehrerinnen, die im Crashkurs Minimalkenntnisse Französisch erworben haben.
Die Gymnasien sollten dazu verpflichtet werden, Französisch als erste Fremdsprache zu unterrichten, die Realschulen blieben dagegen bei Englisch.
Gott sei Dank hat das Oberverwaltungsgericht den ganzen Unsinn in letzter Minute wenigstens für die Gymnasien gestoppt.
Euch glaubt doch kein normalgeblieben-medialunvermurkster Mensch mehr. "Bildung für alle", aber Studiengebühren zulassen, ist doch die Spitze der Verhöhnung der Massen.*LOL*
...aber was sie jetzt wieder ablässt ist schon nicht mehr zu ertragen.
Fragt die Frau sich eigentlich nicht mal, ob es Sinn machen kann, dass wir 16!! Kultusminister haben müssen und ob es wirklich sein darf, dass da jedes Land sein eigenes Schulsüppchen kochen kann.
Ein Irrwitz, dass solche Gebilde wie Hamburg und Bremen über Schulpolitik entscheiden können!!
Warum nicht auch München oder Stuttgart oder Frankfurt.....?
Fazit: MIndestens 6 der 16 Länder den Status entziehen und das Ganze auf max. 10 Länder eindampfen.
Ergebnis: Mehr Einheitlichkeit und Geld spart es - neben den Nerven - auch noch.
Schavan = alles soll beim alten(schlechten) bleiben!
Paging