Das Thermometer steigt - auch am Arbeitsplatz. Eigentlich darf es dort nicht wärmer als 26 Grad werden. Heimgehen dürfen die meisten Arbeitnehmer bei höheren Temperaturen trotzdem nicht.
Die Sonne brennt, der Schweiß rinnt und das Wochenende ruft. Allen hohen Temperaturen zum Trotz haben Arbeitnehmer keinen Rechtsanspruch auf kühle Arbeitsräume. Entsprechend gibt es auch kein "Hitzefrei" bei hochsommerlichen Temperaturen.
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Da kann es draußen noch so warm sein - hitzefrei gibt es in den meisten Büros nicht. (© Andreas Heddergott)
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Eindeutig gesetzlich geregelt sei das nicht, sagt der Rechtsanwalt Tobias Werner aus Berlin. Anhaltspunkte gebe aber zum Beispiel die Arbeitsstättenverordnung, die 26 Grad als zulässige Höchsttemperatur in Arbeitsräumen nennt. Allerdings lasse die Verordnung ausdrücklich Ausnahmen zu, erläuterte der Fachanwalt für Arbeitsrecht.
Unabhängig davon könne der Arbeitgeber aber eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um das Arbeiten bei sommerlicher Hitze zu erleichtern. Dazu zählt zum Beispiel, zusätzliche Pausen zu ermöglichen oder anzubieten, Überstunden "abzubummeln". Die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht zu gefährden, sei schließlich auch im Interesse des Arbeitgebers.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
draussen 42 Grad - und die Klimaanlage surrt leise vor sich hin ... bei gefuehlten 18 Grad hier :)
den ganzen Tag arbeiten zu lassen grenzt fast schon an Körperverletzung. Verstehe nicht, warum viele Firmen immer noch nicht ihre Büros und Arbeitsstätten mit Klimaanlagen ausgestattet haben. Der Aufwand ist meistens relativ gering, aber die Mitarbeiter können entspannt und konzentriert arbeiten. Auf Dauer zahlt sich das für beide Seiten aus.