Die Online-Auftritte von Unternehmen sind die erste Anlaufstelle für Bewerber. Doch anstatt sich im Internet von der besten Seite zu zeigen, schrecken viele Firmen-Websites ab.
"Wir sehen die Mitarbeiter nicht als Kosten-, sondern als den Erfolgsfaktor." "Bei allen personellen Anforderungen und Beurteilungen stellen wir die Leistung des Mitarbeiters als Entscheidungsmaßstab in den Vordergrund. Darauf basiert unsere Gegenleistung." "Wer neue Perspektiven gewinnen möchte, muss die Herausforderungen der Zukunft annehmen."
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So lahm, austauschbar und langweilig klingt es, wenn führende deutsche Unternehmen um Arbeitskräfte buhlen. Die Recruiting-Websites der meisten Firmen strotzen vor nichtssagenden Allgemeinplätzen, viel zu langen und zu komplizierten Sätzen und leeren Worthülsen.
Lassen sich Bewerber davon nicht abschrecken und bewerben sich online, verlieren viele Unternehmen spätestens da den Kampf um ihr gutes Image. Automatisch generierte Absagen mit falscher Anrede, die überdies schon nach wenigen Minuten abgesendet werden, sind keine Seltenheit. Da weiß kein Bewerber mehr, warum er ausgerechnet bei diesem Unternehmen anheuern sollte.
In Zeiten des Fachkräftemangels reicht es nicht mehr aus, ein paar Hochglanz-Agenturfotos mit Standard-Pressetexten auf die eigene Homepage zu stellen. Weil das Internet heute die erste Informationsquelle für qualifizierte Bewerber ist, gewinnt das E-Recruiting an Bedeutung. "Die meisten Unternehmen scheinen das zu unterschätzen", sagt Armin Trost, Professor für Human Resource Management an der Hochschule Furtwangen.
Trost und seine Studenten untersuchten insgesamt 247 Karrierewebseiten deutscher Unternehmen, darunter alle im Dax und MDax vertretenen. Demnach präsentieren sich nur zwei Prozent davon den Bewerbern mit einer klaren Botschaft. "Wir reden alle vom War Of Talents", sagt er. "Da sollte man doch denken, dass sich die Unternehmen besonders anstrengen. Aber das tun nur die wenigsten."
Nur 41 Prozent der Arbeitgeber bieten der Studie zufolge im Internet überhaupt Gründe, warum Mitarbeiter ausgerechnet bei ihnen glücklich werden. "Aber in diese 41 Prozent fielen auch Unternehmen, die einen Satz wie 'Bei uns haben Sie die besten Karrierechancen' auf der Seite hatten", erklärt Trost. "Und das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument." Der Rest der Firmen bot nur eine Übersicht der Stellenanzeigen.
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Voreiliges Buch "Der Pott ist dahoam"
Ein Beispiel wie man Online Recruiting machen kann und zwar international
findet man auf www.monster.com sowie auf http://www.spirofrog.de
Gruss Thomas
solange man hier nur in der Dienstzeit kommentieren darf!
So stressig kann ihr Job in New York aber nicht sein, wenn sie vormittags online die Sueddeutsche lesen können und Zeit finden Leserbriefe zu verfassen.
(ihr posting vom 6.12.2007 17.10:28 BMW als Beispiel, entspricht 11.10:28 Ortszeit New York)
Ich habe mit meinen Onlinebewerbungen durchweg positive Erfahrung gemacht.
Habe mich um meine Diplomstellen nur Online beworben, habe mir vorher genau sie Stellen angeschaut, die für mich in Fragen kamen, habe versucht möglichst persönliche Anreden zu finden und gesagt weswegen mir das UN gefällt.
Habe von den Personalern denn per email oder sogar telefonisch Feedback erhalten, Positiv + Negativ.
Wenn nix kam, habe ich mich telefonisch erkundigt.
Hier schadet ein bissl eigeninitiative nicht und wer nen Job möchte, muss sich halt bemühen.
"Mittelmass gibt es reichlich" - ist das nicht die Definition von Mittelmaß...?
"Top-Leute, die hohen Anforderungen gewachsen sind, sind rar" - Klar, wenn die nicht rar wären, wären sie ja keine "Top-Leute", sondern eben Mittelmaß...
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