Seelischer Druck treibt die Menschen in den Vorruhestand, sagt Ursula von der Leyen. Sie plant Medienberichten zufolge eine breit angelegte Kampagne zur Bekämpfung psychischer Überbelastungen im Job. Die Unternehmen, so kritisiert die Arbeitsministerin, ließen das Thema bisher schleifen.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant eine breit angelegte Kampagne gegen psychische Überlastung in der Arbeitswelt. "Wir wollen uns im nächsten Jahr mit den Tarifpartnern, Sozialversicherungsträgern sowie Länderexperten zusammensetzen, um wirksame Maßnahmen gegen psychische Überlastungen im Beruf zu entwickeln", sagte von der Leyen der Saarbrücker Zeitung.
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Arbeitsministerin Ursula von der Leyen plant eine Kampagne gegen psychische Überlastung im Job. (© dpa)
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Jeder Dritte, der heute vorzeitig in Ruhestand gehe, tue das, weil er den beruflichen Anforderungen psychisch nicht mehr gewachsen sei, sagte die Ministerin. Strengere Gesetze zum Arbeitsschutz soll es nach dem Willen von der Leyens aber nicht geben: Schon jetzt existierten strenge Schutzbestimmungen auch im Hinblick auf seelische Belastungen.
Allerdings zeigten Studien, "dass sieben von zehn Unternehmen das Thema schleifen lassen - meist aus Unwissenheit oder Hilflosigkeit", sagte die Ministerin. Deshalb müsse besser informiert werden, um Lösungswege aufzuzeigen.
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(sz.de/afp/beitz/grc)
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Ihr Aktivismus ist reine Show , Zweck : vd Leyen auf allen Kanälen , der Aufhänger : Modekrankheit burn-out . Die Diagnose dieser "Krankheit" ist so unsicher wie ihre Beschreibung : kann im Einzelfall alles mögliche sein . Dass die Unternehmensführungen damit nichts anfangen können , ist auch nachzuvollziehen : die müssen aus den Arbeitnehmern "das Letzte rausholen" , ... sonst stößt sie die Konkurrenz vom Markt .
Was nutzen angeblich „existierende strenge Schutzbestimmungen“ wenn die von den Ausführungsorganen (Gewerbeaufsichtsämter in Bayern) in den Firmen nicht angewendet werden?
In unserem Betrieb in München (internationaler IT-Konzern) hat das Gewerbeaufsichtsamt nach einer anonymen Anzeige eines Angestellten laut deren Revisionsprotokoll noch nicht einmal herausgefunden, dass es für die Großraumbüros keine Gefährdungsbeurteilung gibt! Dabei ist eine Gefährdungsbeurteilung laut Arbeitsschutzgesetz Pflicht und laut Arbeitsstättenverordnung begeht der Arbeitgeber eine Straftat/Ordnungswidrigkeit wenn keine Gefährdungsbeurteilung vorliegt.
Da bleibt dem Arbeitnehmer dann nur noch der Gang vor das Arbeitsgericht und da wird er dann belehrt, dass in diesen angeblich so strengen Arbeitsschutzgesetzen nur „Soll-Vorschriften“ stehen, die der Arbeitgeber aber nicht erfüllen „muss“!
Ich denke, wenn Arbeitsschutz nur noch zum Ergebnis einer Symbolpolitik (Burn-out Gipfel!) verkommt (zum Wohle des Profits der Arbeitgeber), dürfen die verantwortlichen Politiker nicht so eine Betroffenheit heucheln wenn es zu immer mehr Burnout-Fällen kommt.
ist eine Sache. Aber diese "Ministerin" ist eine ganz andere. Man möge sie stoppen, bei allem, was sie tut.
Mazel tov
... die gesamte Regierungs-Praktikanten Mannschaft sollte besser mal eine Stresskurs für regierungs-Mitglieder machen, das wäre vernünftiger... aber bringt wahrscheinlich auch nichts mehr.
Einer der Hauptverursacher der derzeitigen Misere wird wieder nicht genannt. Niederfrequent gepulste Hochfrequenzstrahlung, wie sie für Handys und Sendemasten, Schnurlostelefone und W-LAN, Bluetooth und WiMAX etc. verwendet wird, stellt einen gewaltigen Stressfaktor dar. Dies war eigentlich schon vor der flächendeckenden Einführung des Mobilfunks aus den zahlreichen russischen Studien zur Einwirkung von RADAR auf den menschlichen und tierischen Organismus bekannt. Meist drei bis fünf Jahre nach Beginn der Strahlenexposition beginnt die Erschöpfungsphase. Dass die Exposition mit Mobilfunkstrahlung die Stresshormonbildung beim Menschen massiv beeinflusst zeigt auch die aktuelle Studie an den Einwohnern des Ortes Rimbach, die in "Umwelt-Medizin-Gesellschaft", 1/2011 veröffentlicht wurde. Nur, weil wir vom Bundesamt für Strahlenschutz stets falsch informiert werden, dass es angeblich keinen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Gesundheitsschäden gibt, werden die zahlreichen Burn-Out-Fälle ständig falsch diagnostiziert. Der Krisengipfel der Frau von der Leyen wird nichts bringen, solange die Firmen nicht beim strahlenden Gerät abrüsten.
Aber: Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt alle Klugheit nicht an (Theodor Fontane)
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