Können Lehrer dafür verantwortlich gemacht werden, wenn eine Schülerin zur Prostitutierten wird? Ein Gericht in den Niederlanden musste jetzt entscheiden.
Die Schule hat einen großen Einfluss auf das Leben der Schüler die sie besuchen -aber sie ist nicht an allem schuld. So kann eine Schülerin, die Prostituierte wird, dafür nicht ihre Schule verantwortlich machen. Mit dieser Entscheidung wies ein Gericht in den Niederlanden die Klage einer inzwischen 20 Jahre alten Bestseller-Autorin gegen ihre frühere Schule in der Stadt Zwolle ab, berichtete die Zeitung de Volkskrant.
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Wenn eine Schülerin Prostitutierte wird, ist das nicht die Schuld der Schule, die sie besuchte. (© Foto: ddp)
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Zusammen mit ihrer Mutter hatte Maria Mosterd, die mit einem Buch über ihre demütigenden Erfahrungen als Prostituierte bekannt wurde, 50.000 Euro Schadenersatz von ihrer Schule verlangt. Lehrer hätten sich nicht genügend bemüht, sie von einem "Lover Boy" fernzuhalten, kritisierte sie. So werden in Holland jugendliche Zuhälter genannt, die jungen Mädchen Liebe vorgaukeln und sie schließlich auf den Strich schicken.
Die Schulbehörde hatte in dem Prozess geltend gemacht, dass Marias Lehrer versucht hätten, die Mutter zu warnen und darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Tochter den Unterricht schwänzt. Sie sei jedoch nie telefonisch erreichbar gewesen. Zudem liege die Hauptverantwortung für den Lebenswandel von Minderjährigen bei deren Eltern und nicht bei der Schule, befanden die Richter.
Der Anwalt der Klägerinnen kündigte Berufung an. Reportern sagte die Mutter der früheren Prostituierten, es komme in den Niederlanden immer wieder vor, dass Schülerinnen von "Lover Boys" zur Prostitution verleitet werden. Sie habe mit der Klage auf dieses Problem aufmerksam machen wollen.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz/gal)
Urteil am Bundesverfassungsgericht
Liebe Redaktion,
bitte um Aufklärung warum die Forderung nach einem vernünftigen Berufstand der Freudenmädchen gegen die netiquette verstößt- oder ist es weil damit Zuhältern der Boden entzogen wird?
Bitte um eine Antwort, die NICHT das älteste Gewerbe der Welt diskriminiert.
Es reicht auch wenn Sie mir bestätigen, daß die SZ wissentlich KEINE Sponsoren aus dem Rotlichtmillieu hat.
Da schauen und hören sie erst weg, wenn ihre Tochter abrutscht, die Schule schwänzt und auf die schiefe Bahn kommt. Dann verklagen sie die Schule (!!), obwohl sie ihre eigenen Pflichten ihrem Kind gegenüber eklatant vernachlässigt haben. Das macht mich sprachlos. Nur nicht selber mal nachdenken. Es lebe die Dummheit. Erasmus von Rotterdam hätte an uns seine Freude gehabt.
... nur ich niemals. Die junge Dame macht es sich ein bißchen zu einfach. Aber auf so 'ne Idee muß man erst mal kommen.
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... in den Zeitgeist. Universitäten müssen einen Teil der Gebühren zurückhalten weil sie dafür haften, wenn der Schulden bei der dem Finanzminister befreundeten Bank machende Student keinen Job findet und seinen Kredit nicht zurückzahlen kann.
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