Technik verstehen und anwenden - diese Bereiche stehen im Mittelpunkt der dreieinhalbjährigen Ausbildung.

Die Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur dauert in der Regel dreieinhalb Jahre und findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt.

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Auf dem Ausbildungsplan steht unter anderem das Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen. Manuelles und maschinelles Umformen von Materialien aus Metall und Kunststoff wird später im Beruf eine ebenso große Rolle spielen wie das Anfertigen und Montieren von Rohrleitungen für gas- und wassertechnische Versorgungseinrichtungen.

Das Installieren von sanitären Einrichtungen oder Wasser- und Abwasseranlagen ist ein weiterer wichtiger Teil dieses Handwerks. Denn die hygienische Trinkwasserversorgung, die umweltgerechte Entsorgung von Abwässern und die energiesparende Gasversorgung soll durch ihre Arbeit gesichert sein.

"Ich wollte nicht in irgendeinem Büro den ganzen Tag am Computer sitzen", erinnert sich Henning Rein aus Hamburg an seine Berufswahl, "Basteln, Technik und der Kontakt zu Menschen war mir wichtig."

Henning Rein hat offenbar die richtige Wahl getroffen: Er ist zweiter Bundessieger im praktischen Leistungswettbewerb der Gas- und Wasserinstallateure 2000, hat inzwischen seine Gesellenprüfung erfolgreich bestanden und freut sich darauf, nun richtig losarbeiten zu dürfen. Sein Tipp für Schüler: "Sich rechtzeitig um eine Lehrstelle kümmern und wenn man sie hat, volle Leistung zeigen."

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