Hauptsache pünktlich: Gerade noch rechtzeitig lieferte die Bochumer Polizei einen Studenten an der Uni ab - und griff dafür zu außergewöhnlichen Mitteln.
Nur mit tatkräftiger Unterstützung der Bochumer Polizei hat ein Student aus Hagen einen wichtige Prüfungstermin an der Ruhr-Universität noch rechtzeitig erreicht. Nachdem auf der Autobahn wegen einer Sperrung kein Weiterkommen mehr war, hatte sich der 25-jährige mit seinem Auto quer durch die Bochumer Innenstadt auf den Weg zur Hochschule gemacht. Doch der erst kurz zuvor in einer Werkstatt reparierte Wagen gab bereits auf halbem Weg seinen Geist auf.
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Mit Blaulicht zur Prüfung: Gerade noch rechtzeitig lieferte die Polizei Bochum einen Studenten an der Uni ab. (© Foto: AP)
Eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung erkannte den Notfall und brachte den Wirtschafts-Studenten kostenlos zu seiner Prüfung im Audimax. Ob der junge Mann die Prüfung bestanden habe, werde er erst in einigen Wochen erfahren, sagte ein Polizeisprecher in Bochum.
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(sueddeutsche.de/APN/holz)
offensichtlich hatten die Polizisten zu diesem Zeitpunkt nicht's anderes zu tun, sonst hätten sie sicherlich nach Priorität entschieden. Ich find's eine wirklich nette Geste einem Menschen in so einer Situation unbürokratisch zu helfen.
so wie man in den Wald reinschreit, kommts auch zurück :)
mehr brauche ich ja nicht zu sagen :)))
Meine Vorposter scheinen nicht zu wissen, was eine verpasste Prüfung für einen Studenten bedeuten kann. Das ist keineswegs mit der verpassten Schulaufgabe eines Kindes zu vergleichen. Die Konseuenzen reichen von einer mindestens 6 Monate verlängerten Studienzeit (mit entsprechenden Kosten für Eltern oder Staat) bis dahin, dass der junge Mann sein Studium hätte komplett abschreiben können (etwa wenn es eine Wiederholungsprüfung war).
Ich denke, da ist ein solcher Einsatz der Polizei sehr bürgernah und kann wohl nicht mit dem "Einkauf der Hausfrau" verglichen werden.
Sind wir in einem Horrorfilm?
Wo bleibt die Einsatzbereitschaft der unterbesetzten Polizei, wenn sie Studenten zur Prüfung fährt!
Sicher hat die Polizei andere Aufgaben zu erfüllen - es ist aber auch Fakt, dass sich seit Jahren die Polizeistrategen überlegen, wie die Polizei dem Bürger näher gebracht werden kann. Nun, ich halte diesen Fall für einen gelungenen Akt der Bürgernähe, selbst wenn man Zweifel anmelden kann, ob die Zulassung der Sonderrechte (Fahrt mit Blaulicht) durch die Vorschriften in diesem Fall gedeckt sind.
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