Über die unnötige Angst vor Grammatikfehlern und den Spaß mit falschen Freunden: Wie man gekonnt auf Englisch telefoniert - mit Hörprobe.
Wer nicht tagtäglich auf Englisch kommuniziert, fühlt sich häufig unsicher, wenn unerwartet ein Kunde aus dem Ausland anruft oder ein wichtiges Telefonat ansteht. Doch auch Geübte machen gerne "typisch deutsche" Fehler. Die Sprachlehrerin Lisa Förster aus München erklärt, worauf es ankommt.
"Alles, was höflicher wirkt, ist gut", sagt Lisa Förster. (© Foto: oh)
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sueddeutsche.de: Was ist denn der häufigste Fehler beim Telefonieren auf Englisch?
Lisa Förster: Den meisten steht ihr Perfektionismus im Weg. Sie haben Angst davor, dass ihnen ein Wort nicht einfällt oder sie grammatisch falsch liegen. Aus lauter Nervosität spulen sie dann ihr Anliegen herunter und machen so den schlimmsten Fehler: Sie verhalten sich falsch. Sie überrumpeln ihren Gesprächspartner, weil sie zu schnell und nicht höflich genug sind.
Die Deutschen sind wie ein ICE. Sie werden alles auf einmal los: Sie nennen ihren Namen und erklären gleich, warum sie anrufen statt erst einmal in einen Dialog zu gehen.
Besser ist es in kurzen Sätzen zu sprechen und Pausen zu machen, um seinem Gegenüber Raum zu geben. Im Idealfall läuft das dann so:
"Hello, this is Lisa speaking." Pause.
"Oh, hello." Pause.
"I`m calling from Munich." Pause.
"How can I help you?" Pause.
"I'd like to speak to Tom, please, if he is in today?"
"I'll just see if he is at his desk ... Right, I'll put you through now ..."
Der Smalltalk am Anfang ist ganz wichtig. Ohne ihn schafft man keine gute Atmosphäre. Das gilt vor allem, wenn man öfter mit derselben Person telefoniert oder bereits ein persönliches Treffen stattgefunden hat.
Viele Deutsche kommen sofort zum Punkt und überfahren ihren Gesprächspartner mit ihrem Anliegen anstatt erst einmal zu fragen: "What's the weather like in London?".
Das muss immer eine Frage sein, wobei man die Gegenfrage kommentiert. Also:
"What's the weather like in London?"
"Miserable, actually, much too cold for this time of year."
"Oh right, I see, it's raining here in Munich, too."
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Doch, wir können. Aber selbst mit den besten Tipps kommt man doch in vielen Telefongesprächen die in englisch geführt werden an seine Grenzen!? Gerade wenn es komplexer wird- laut EU gehen auf Grund von Fremdsprachenmangel der Wirtschaft jedes Jahr 100 Milliarden Euro verloren.
Es gibt jetzt einen neuen Service der genau hierfür eine Lösung anbietet: lingoking.
Vielleicht ist das für den ein oder anderen ja die Rettung! ;-) Neben englisch, kann man seine Telefonate über den Service auch auf französisch, türkisch, russisch, chinesisch und in 30 weiteren Sprachen führen...
das ganze ist dann eher schon eine einseitige Konversation;
Besser ist "I will talk to you next week", da es auch den anderen Gesprächspartner einschliesst; merke: beiderseitige Konversation; mit "speak" kann der Gesprächspartner
leicht etwas "bedrängt" werden...
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"When can I get the car?" rüde, deutsch
besser: "When will the car be available?"
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"Cheers" ist zwar sicherlich oft in Benützung; man sollte aber den Gesprächspartner schon (gut) kennen, da es eher umgangssprachlich ist, und nicht sehr "professionell";
man denke nur das man einen Vertragsabschluss mit "Cheers" quittiert...undenkbar!
just my 2 cents
Coladose