Schikanen bei der Arbeit haben höhere Fehlzeiten und eine größere Fluktuation zur Folge - und das kostet Geld. Mobbing-Opfer wiesen im Jahr 10,3 Fehltage auf. Bei Beschäftigten, die in ihrem Job noch nicht gemobbt wurden, sind es laut Ifak-Studie 7,6 Fehltage. Allein dadurch entstünden der deutschen Wirtschaft Kosten von 2,3 Milliarden Euro im Jahr.
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Fast ein Viertel der Mobbing-Betroffenen trage sich ernsthaft mit dem Gedanken, das Unternehmen innerhalb der nächsten zwölf Monate zu verlassen. Die Gruppe der Mobbing-Opfer weise fast zweieinhalbmal so viele Personen mit konkreten Wechselgedanken auf, wie die Gruppe der nicht gemobbten Arbeitnehmer, heißt es. Damit werde die Fluktuation zu einem beträchtlichen Kostenfaktor, warnt Ifak. Das Institut veranschlagt die Fluktuationskosten je Mitarbeiter auf das Doppelte der reinen Gehalts- und Nebenkosten eines Jahres. Die Kosten für Fluktuation durch Mobbing beliefen sich damit für die deutsche Wirtschaft, konservativ gerechnet, auf 17,6 Milliarden Euro im Jahr, berichtet Ifak weiter. Zusätzliche Kosten entstehen durch Frustration und die innere Kündigung gemobbter Mitarbeiter. Immerhin jedes zweite Mobbing-Opfer antwortet auf die Frage "Ich würde bei einem Lottogewinn nicht weiterarbeiten" mit "Ja". Bei den anderen Beschäftigten ist es dagegen nur jeder Dritte.
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(SZ vom 11.1.2008/bön)
Mobbing ist krank. Ein Betrieb, der Mobbing aktiv stimuliert und/oder passiv akzeptiert läuft langfristig nur mittelmäßig, bzw. aus. Da können noch so viele mittelmäßige Arbeitnehmer gegen andere mittelmäßige ausgetauscht werden, es wird immer Betriebe geben, die durch ein gesundes Betriebsklima ihrer Potential langfristig besser einsetzten und dadurch auch durch schwierige Zeiten einen Rückhalt aus der Arbeithehmerschaft erfahren. Wir sind wirtschaftlich langsam durchaus da angekommen, wo das Betriebsklima ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens ist.
Ausschluss der arbeitenden Bevölkerung an online-Foren durch Ladenschlusszeiten ist ein Teil eines Phänomens wozu auch Mobbing gehört: Eine mittelmäßig schwere, die gesellschaftlichsethik erstickende Krankheit
Diese Thema müsste und sollte in der SZ-online ausführlicher besprochen werden und die arbeitende Bevölkerung sollte in die Gelegenheit gestellt werden, Artikel zum Thema mobbing zu kommentieren. Dies ist leider für die meisten nicht möglich, da die sz-online Kommentarfunktion am Wochenende und werktags zwischen 19.00 und 8.00 Uhr geschlossen ist. Wir fordern daher die sz auf zurückzukehren zu Öffnung der Kommentarfunktion 24Std./7 Tg./Wo.
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szenso.de
*lachmichschlapp*, der Spruch ist nicht nur wahr sondern so richtig "geil"
doch nicht bei VW. Da kauft man sich das :)
mobbing-gegner.de
es ist so nett hier :)
Bei Ihren Artikel kommen mir die Tränen, Sie scheinen wirklich sehr unter den beiden Angestellten zu leiden, was ich nicht bedauere. Bestimmt liegen Sie deswegen nächtelang wach, habe Herzrasen, Migräne, Erschöpfungs- und Angstzustände und im wahrsten Sinne des Wortes fehlen Ihnen die Worte.
Es gibt nichts billigeres, als zu versuchen Kollegen oder Mitarbeiter auf menschenunwürdige Weise loszuwerden. Ist eine Frage der Persönlichkeitsstruktur. Offensichtlich fühlen Sie sich legitimiert, andere Leute zu schikanieren und zu einer Solidar- und Zweckgemeinschaft aufzufordern - ist bestimmt ein geiles Gefühl Kollegen auf fiese Weise fertigzumachen wie? Das Blatt kann sich schnell wenden, und bis man erst mal kapiert haben um was ab geht sind sie bereits mitten im Geschehen. Passen Sie also auf, dass sie oder ihnen lieb gewordere Mitarbeiter/Kollegen und Mitstreiter kein Tasse Kaffee zu viel trinken.
und zwar aufgrund der Arbeitsstrukturen in den Unternehmen in denen das Fachwissen und die Facharbeit unbedeutend sind gegenüber diesen leidigen, weil weit überbetonten Softskills.
Zum einen suchen Unternehmen nicht wirklich "Fachkräfte", sie suchen "Liebespartner". Bei schnellwechselnden Vorgesetzten - schnell von außen rein, und schnell nach wenigen Monaten wieder weg - paßt schnellwechselnd der Nasenfaktor nicht mehr und so ist der Mitarbeiter einem Mobbing durch Vorgesetzte ausgesetzt. Das ist gang und gäbe bei HighTech Unternehmen, die Spielball einer finanz- und börsenfokussierter Unternehmenskultur sind. Und meist jugendliche Karrieristen (überwiegend BWL gebildet) von außen holen, die mit Erfahrungsträgern nicht umgehen können und nur zwei Ziele verfolgen: möglichst schnell, möglichst viel Geld für sich persönlich aus den Unternehmen zu ziehen und möglichst schnell Karriere zu machen.
Zum anderen aber erzeugen Unternehmen auch einen massiven internen Wettbewerb zwischen den Mitarbeitern bzw. den Abteilungen um die Zielerreichung - und auch das führt immer zu Mobbing und Ausgrenzung.
Es gilt aus meiner persönlichen Erfahrung ein Grundsatz: wirklich gute Mitarbeiter sind auch fast immer schwierige Mitarbeiter aufgrund ihres Charkters und ihrer Persönlichkeitsstruktur. Schwierige Mitarbeiter sind aber heute unerwünscht da die jugendlichen Karrieristen mit ihnen nicht umgehen können und sie auch zuviel Zeit kosten.
Unternehmen zeichnen z.B. die "beliebtesten" Mitarbeiter aus: wer nicht beliebt ist - weil er z.B. eine andere Biographie hat als die Sozialnormierung oder aus anderen Gründen der Sozialnormierung nicht entspricht (zu dick, zu wenig sportlich, nicht dem Zeitgeist folgend, etc....) wird schnell gemobbed. Er passt dann nicht ins Team, auch wenn er fachlich perfekt ist und dem Unternehmen extrem helfen könnte.
Zitat einer Führungskraft: "Lieber 5 mittelmäßige Mitarbeiter als einen sehr Guten". Und die Mittelmäßigen werden dann als "die Besten" hochgejubelt obwohl sie die Schlechtesen sind, aber sie passen halt "in das Team", der Gute wird gemobbed.
Unternehmen wollen keine Mitarbeiter mikt individuellem Charakter, sie suchen zwecks Pflegelichtigkeit Einheitsbrei und insbesondere Liebespartner. Und das zahlt Deutschland heute mit vielen Arbeitslosen und der Migration zu einem Niedriglohnland
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