Mehr Hühner im großen Käfig
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Falsch. Gewisse Dinge will man nicht wissen. Dass L. offenbar das Sauerkraut aus der Kantine nicht vertragen hat. Wie H. mit ihrem Ex-Freund telefoniert oder B. mit dem Kollegen in der Berliner Dependance via Telefon lästert. Oder dass S. bei Nervosität immer mit den Fingern schnippt. Diese Übersprungshandlung hätte er gern im Verborgenen ausleben dürfen.
Doch die Geschäftsführung kennt keine Gnade: Wer auf sämtliche Wände verzichtet, kann eben mehr Hühner in den großen Käfig setzen - und spart noch Platz und Heizkosten. Dabei wäre die Rechnung so simpel: Wenn der Kollege zufrieden ist, leistet er viel, und wenn er viel leistet, bringt er der Firma mehr Gewinn.
Habt ein Einsehen!
Unglückliche, lärmbelästigte Mitarbeiter dagegen sind gefährlich: Das amerikanische National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) hat herausgefunden, dass jede Woche mindestens 18.000 Menschen aufgrund von Konflikten am Arbeitsplatz körperlichen und seelischen Schaden davontragen - und etwa 20 Menschen getötet werden.
Also bitte: Habt ein Einsehen! Oder verteilt großzügig Ohrstöpsel. Damit die Kosten des Gesundheitssystems nicht ins Unermessliche wachsen - oder im schlimmsten Fall die Hinterbliebenen-Versicherung einspringen muss.
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(sueddeutsche.de/mri)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
In Abhängigkeit von Arbeitsprozessen und -typologie können alle Büroformen vom Zellenbüro über Kombibüro bis hin zum Grorßraumbüro geeignet. sein. Da die Arbeitsprozesse im Tagsablauf sich ändern können, ist es häufig sinnvoll, verschiedene Büroformen in der richtigen Mischung anzubieten (Multispace-Office) und der Mitarbeiter sitzt jeweils dort, wo es passt. Hier muss man genau hinschauen. Dies ist Aufgabe der organisatorischen Gebäudeberatung mit ihrem Werkzeug des Nutzerbedarfprogramms.
P.s.: Wer nichts von den Kollegen mitbekommen möchte oder muss, kann auch häufig bereits zu Hause arbeten (wenn IT und Chefs mitmachen)
Ich kenne das Arbeiten im Großraumbüro, in einem Büro zu zweit und in einem Büro ganz für mich alleine. Und ich kann nur sagen, daß ich am liebsten alleine im Büro arbeite. Mich stören keine anderen Telefonate, ich störe niemanden - herrlich!
Seit dem ich auf Hartz IV mache habe ich von all dem meine Ruhe.
Morgens ausschlafen und das einzige was man hört sind meine Talkshows.
Und das Geld ist kaum weniger als ich noch beim Lidl an der Kasse war.
Aber das muss jeder selber wissen.
All das hab ich schon erlebt:
- Mit Handy telefonieren und dabei herumlaufen
- Telefonkonferenz oder AB-abhören über Lautsprecher
- Musik über angeschlossene Lautsprecher (selber Song 20 mal am Tag)
- Beziehungskiste lauthals am Telefon austragen
- Nervende Klingeltöne am vergessenen Handy, während der angerufene friedlich in der Mittagspause verweilt
- Screensaver mit Musik (und Passwort-Schutz)
lang lebe da das Home Office mit "nur" Kindergeschrei ;-)