Bierautomat in der Cafeteria
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Vermutlich steckt hinter solchen, vermeintlich arbeitnehmerfreundlichen Angeboten eine ausgeklügelte Strategie der Geschäftsführung: Mitarbeiter, die rund um die Uhr verfügbar sind und von morgens bis abends am Schreibtisch sitzen, leisten mehr. In diesem Lichte sind vermutlich auch der Bierautomat in der Cafeteria und das Angebot zur kostenlosen Rückenschule zu betrachten. Wer alles so greifbar nah hat, verlässt die Firma nur noch ungern.
Hat der Kollege das einmal durchschaut, ergibt das ganze Geschwafel über Home Office und motivierender Selbstorganisation endlich einen Sinn. Praktisch ist es auch: Wer gleich dort einzieht, wo er arbeitet, spart eine Menge Geld. Er kann sein Auto verkaufen, weil er nicht mehr ins Büro fahren muss. Er zahlt keine Miete, Heizkosten entfallen und Lebensmittel muss er auch nicht einkaufen, weil er sich künftig komplett in der Kantine ernährt. Und jetzt kann er auch Handy und Blackberry abschaffen: Wer unter dem Schreibtisch campiert, ist im Büro ja permanent erreichbar.
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(sueddeutsche.de/mri)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Hier sind unterschiedliche Kommentare zu hören - welche die es schon recht normal finden, da Sie Ihre Arbeit sehr mögen (oder Consultants sind, die auf Stunden Basis arbeiten) oder welche, die das für unmöglich halten (Angestellte).
Ich für meinen Teil kann die Consultants und Eigenverantwortlichen nicht zählen, da Diese auf eigene Rechnung arbeiten - Die fallen raus, bzw. dürfen zu diesem Thema eigentlich nichts sagen, da ja mehr Arbeit auch mehr Geld bedeutet (bei Consultants) und Selbstständige fallen irgendwo auch raus, da da ja ne ganz andere Motiviation dahintersteht.
Ich gehöre zu dem Angestellten-Kreis und muss mich da schwer unterordnen - ich arbeite in einem Projekt und da sind nunmal 12-14 Stunden Tage normal (das Gehalt ist auch ein wenig besser) - ich fühle mich aber schon ein wenig "exploited" (ausgenutzt), da ich ja Aufgaben zu erfüllen habe und der Arbeitsmarkt in diesem Sektor zur Zeit doch zu wünschen übrig läßt das wird gezielt ausgenutzt!!
Ich werde aber genau drauf achten, daß ich bald wieder zu meinem 9-10 Studen Tag zurückkehre (ist auch nicht normal, man muss aber manchmal die Hinterseite hinhalten - ich arbeit in England und muss mich da ein wenig nach meinen Arbeitsgeilen deutschen Kollegen richten..).
Sobald hier wieder alles normal läuft (if ever) werde ich geziehlt zu meinem "nine to five" zurückkehren, da ich davon überzeugt bin, daß täglich längeres Arbeiten sehr viele negative Auswirkungen hat, die auch nicht von Vorteil für das Unternehmen sind - Qualität nicht Quanität sollten gefragt sein - eine guter Manager weiss das!!!
Der Begriff "Work-Life-Balance" stammt natürlich auch aus Wirtschaftskreisen und soll wohl suggerieren, dass 50% Leben und 50% Arbeit eine akzeptable "Balance" darstellen - hallo? Genauso abzulehnen wie "Wohnraum Büro".
War ja klar, dass so etwas aus Großbritannien kommen muss. Ich für meinen Teil spreche mich vehement gegen die Übernahme dieser Insel-Unarten aus. Bin ich gleich ein "linker Systemkritiker" und "RAF-Sympathisant", wenn ich finde, dass diese Maßnahmen menschenverachtend und deshalb per se abzulehnen sind?
Ich finde es FURCHTBAR, ich bin regelrecht schockiert. Wenn das mit Schlafräumen und Duschen auch hierzulande die Regel werden sollte - und leider ist das vorstellbar - höre ich auf zu arbeiten und lebe von Vater Staat (ernsthafter Gedankengang).
und Schlafräume (und kanzleiinternes Fitness-Studio) gibt es in englischen Großkanzleien schon lange.
Bei XXX in London ist der Schuss allerdings nach hinten losgegangen. Die Schlafräume wurden wieder abgeschafft, nachdem sich herausstellte, dass - mangels Ausserhäusigkeit der Kollegen - diese Räume nicht zum Schlafen sondern vielmehr zum.... genutzt wurden... :-)
"Für die meisten ist Arbeit halt ein notwendiges Übel (Betonung auf Übel) und man ist über jede Sekunde froh, die man nicht am Arbeitsplatz verbringen muss."
Ich bin selbst der Meinung, dass der Mensch nicht lebt, um zu arbeiten. Dennoch sollten in dem von Ihnen erwähnten Fällen die Betroffenen mal darüber nachdenken, ob sie den richtigen Job oder Beruf haben.
Paging