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Manager-Typologie – Der Macher

So erkennt man ihn

Der Macher als Chef ist permanent in Aktion. Er ist ein dynamischer Schnelldenker. Meist auch ein guter Führer und Leiter, der seine Mitarbeiter nicht im Stich lässt, sagt Berater Ingo Krawiec. Er ist ein Vorgesetzter, der Ärmel hochkrempelt und mit anpackt, wenn es brennt. "Diese Chefs überschreiten häufig eigene und fremde Grenzen", so Krawiec. Der Macher macht vieles selbst, delegiert wenig und scheut sich, andere um Rat zu fragen. Er kann gut motivieren und zeigt viel Initiative.

So geht man mit ihm um

Dieser Chef braucht Beifall und Anerkennung. "Geben Sie ihm das, dann haben Sie es leichter mit ihm", rät Trainer Krawiec. Ein Fehler wäre es, wenn Mitarbeiter mit ihm konkurrieren wollten. "Dies nimmt er sehr persönlich", warnt Krawiec. Das Gleiche gelte für Kritik. Der Macher als Chef bringe seine Abteilung meistens in eine gute Position. Er ist supergut gelaunt, wenn "sein Team" gewinnt. Denn das verbucht er natürlich als seinen Erfolg. "Versuchen Sie, seine Erfolgsorientierung zu unterstützen, dann haben Sie auch etwas davon", rät Krawiec. Manchmal müsse man ihn bei Projekten jedoch leicht einbremsen, da er zur Selbstüberschätzung neigt. Bei Gesprächen und Präsentationen sollte man versuchen, sich kurz zu fassen. Denn der Macher wolle schnell auf den Punkt kommen. "Achten Sie bei diesem Chef-Typ auf sich und behalten Sie Ruhe, da er sehr viel mit sich beschäftigt ist und Grenzen anderer wenig respektiert", sagt Krawiec.

Welcher Chef-Typ nervt Sie am meisten? Schreiben Sie es auf!

21. Dezember 2012, 14:032012-12-21 14:03:11 © SZ vom 26.11.2012/wolf/rus