Ist unser Bildungssystem fair? Hängt der Erfolg allein vom Elternhaus ab? Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentages, stellte sich Ihren Fragen.

Aufstieg durch Bildung: ein Versprechen, das in den siebziger Jahren die politische Diskussion beherrschte und für Aufbruch, sozialen Fortschritt sowie für Gerechtigkeit stand. Erfolg sollte dankt persönlicher Anstrengungen und einem starken Willen für jeden erreichbar sein. Profitiert haben davon vor allem Mädchen und Facharbeiterkinder.

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Ellen Ueberschär: Die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages stellt sich eine Stunde lang Ihren Fragen. (© Foto: dpa)

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Heute diskutieren wir wieder über Bildungsgerechtigkeit, denn Schulerfolg wird vor allem von der sozialen Herkunft bestimmt. Sind Aufstiegs- und Integrationserwartungen durch Bildung nur ein Mythos? Kann das Versprechen "Aufstieg durch Bildung" überhaupt eingelöst werden? Dies ist auch Thema beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 20. bis zum 24 Mai in Bremen stattfindet.

Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, hat sich deshalb in einem Chat den Fragen der sueddeutsche.de-User gestellt. Die wichtigsten Punkte der Diskussion: Wie lässt sich Bildungsgerechtigkeit herstellen? Sind Studiengebühren fair? Wie steht es um das dreigliedrige Schulsystem? Über diese Fragen wird auch auf einem Hauptpodium am Kirchentag diskutiert: Am Donnerstag, 21. Mai, wird Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur von sueddeutsche.de, Ihre Fragen und Antworten aus dem Chat vorstellen. An der Diskussion nehmen außerdem Gesine Schwan, Cem Özdemir, Olal Scholz und viele andere teil.

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(sueddeutsche.de/bön)