In wenigen Monaten wird US-Professor Randy Pausch an Krebs sterben. Das Video seiner allerletzten Vorlesung wurde zur Web-Sensation - eine bewegende Bilanz. Mit Video
Amerika liebt "inspiration", jene Mischung aus vager Spiritualität, althergebrachten Lebensweisheiten, gesundem Menschenverstand und kumpelhaftem Auf-die-Schulter-Klopfen, die man auf der Suche nach Glück immer gut gebrauchen kann. "Inspiration" trieft aus Fernsehpredigten, findet sich in goldener Schrift unter Fotos von Adlern über dem Grand Canyon und ist die Grundlage der unglaublich umfangreichen Ratgeberliteratur, die einem helfen soll, reicher, schlanker oder beliebter zu werden.
Die letzte Vorlesung von Pausch ist Vermächtnis und Abschied zugleich. (© Foto: oh)
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Andererseits hat Amerika auch genug davon, der Inspirationsindustrie immer wieder Geld zu geben für enttäuschende Rezepte zum Glücklichsein. Vielleicht ist es damit zu erklären, dass die "Letzte Vorlesung" des Informatikers und Virtual-Reality-Experten Randy Pausch innerhalb von Tagen zu einem Pop-Phänomen wurde, öfter im Internet gesehen als viele aktuelle Kinofilme.
Was würden Sie ihren Studenten und Kollegen sagen, wenn Sie nur noch diese eine, die "Last Lecture" hätten? So lautet die Hypothese, die diesem - gewöhnlich eher heiteren - Vortragsgenre zugrunde liegt, das an vielen amerikanischen Universitäten mittlerweile Tradition geworden ist.
Lesen Sie, wie Pausch seinen bewegenden öffentlichen Abschied inszenierte.
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Christopher Lee zum 90.
(@ meine Vorkommentatoren:) ... die Ihr Taschenlampen mit Eurer sowasvonoffthetopic-Diskussion gottseidank auch nicht schmälern könnt! Bei Randys Vorlesung ging es eben _nicht_ um Krebs, Diagnosen, Krankensystem ... Aber kaum liest man zwei Stichworte muss man auch schon einen Kommentar losplappern, ob es nun zum Thema passt oder nicht. Oh je ...
... ach Gottchen, durchschnittlich nur rund 250.000 Jahr... Haben Sie eigentlich
eine Ahnung, wie sich Krebspatienten fuehlen, die bestimmte Therapien
nicht bezahlen koennen? ... zu diesem "Durschnittsgehalt" kommt da noch
der Erloes aus der nebenbei betriebenen Praxis fuer auch Privatpatienten,
dann waeren da noch die Bezahlung fuer Unterrichtung, Tantiemen
aus Literaturtaetigkeiten, Gutachtertaetigkeiten...
... und um noch etwas klarzustellen:
eine Diskussion ueber die Bezahlung von Chefarztgehaeltern vor
dem Hintergrund obigen Schicksals ist eigentlich pietaetlos -
es erinnert mich nur immer wieder daran, mit welcher Selbstherr-
lichkeit in Teilen der "oberen Riegen" an menschlichen Schicksalen viel
zu viel Geld verdient wird!...
... dann wissen Sie anscheinend nicht, was Chefaerzte (v.a. an Unikliniken) wirklich
verdienen...
ausserdem neide ich Aerzten, die etwas leisten, nicht ihre Bezahlung!
Ich finde jedoch, dass die unverschaemte Abzockerei durch Chefaerzte
im deutschen Gesundheitswesen aufzuhoeren hat und hier dann mal
Klartext zu reden ware! Ich finde es z.B unverschaemt, einem Privatpatienten
bei der Chefarztvisite nur den Handschlag mit 200 in Rechnung zu setzen,
einem Privatpatienten, den der Chefarzt nicht kennt und der ihm vom
Assistenszarzt nur vorgestellt wird; ein weiteres Beispiel aus einer unend-
lichen langen Reihe von Beispielen ist z.B. gegeben durch den Usus, dass
der Assistenzarzt, der die Patienten vom Chef in dessen Abwesenheit be-
handelt, nicht an der Privatliquidation den Privatpatienten betreffend beteiligt wird
- es gibt in Deutschland nur sehr wenige Universitaetskliniken, an der diese
Gegebenheit positiv fuer den Rangniederen geregelt wird!
Die Medizin ist ein Beruf, den man in erster Linie nicht aus finanziellen Erwaegungen
ausueben sollte - es waere nur wuenschenswert, wenn sich alle daran
halten wuerden!
Was soll denn diese Neid-Debatte?
Das durchschnittliche Gehalt eines Chefarztes in Deutschland liegt bei EUR 234.000,-- im JAHR - es ist wohlbemerkt das Durchschnittsgehalt!
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