Viertklässler aus Thüringen können nach der neuen Iglu-Grundschulstudie am besten lesen und Texte verstehen. Mit knappen Abstand folgen die bayerischen Schüler, Schlusslicht ist Bremen.

Viertklässler aus Thüringen können nach der neuen Iglu-Grundschulstudie am besten lesen und Texte verstehen und liegen damit auch im internationalen Vergleich im Spitzenfeld. Dies geht aus dem neuen Iglu-Bundesländervergleich hervor, der offiziell erst an diesem Dienstag in Berlin vorgestellt werden soll. Mit knappen Abstand folgen danach die bayerischen Schüler.

Die Lese-Leistungen der deutschen Grundschüler variieren zwischen den Bundesländern stark. (© Foto: dpa)

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Die Abkürzung Iglu steht für "Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung". Sie gehört neben Pisa und Timss zu den drei weltweiten Schulstudien, an denen sich Deutschland derzeit beteiligt.

Den dritten bis sechsten Platz teilen sich nahezu fast punktgleich die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Dann folgen das Saarland und Baden- Württemberg. Auf dem neunten Platz kommt Niedersachsen, danach Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.

Auf dem 13. Platz liegt Hessen, dann Berlin, Hamburg und Bremen. Aber auch diese Bundesländer erreichen alle noch Punktwerte innerhalb des internationalen Durchschnitts.

IGLU testet das Lese- und Textverständnis bei den Grundschülern. Dieses gilt als Basiskompetenz für weiteres Lernen. Es wird untersucht, ob Schüler Gelesenes auch verstanden haben und daraus richtige Schlussfolgerungen ziehen können. Der Test fand im Frühjahr 2006 statt. Die internationalen Ergebnisse waren bereits vor einem Jahr vorgestellt worden.

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(dpa/AP/woja)