In den USA haben Evolutions-Zweifler unter Bush an Einfluss gewonnen. Auch hier gibt es Schulen, an denen kreationistische Ideen verbreitet werden - und immer mehr Lehrer, die an Darwins Theorien zweifeln.
Dinosaurier spazieren neben Homo Sapiens, im Garten Eden verführt die tückische Schlange Adam und Eva - im "Creation Museum" in Petersburgh im US-Bundesstaat Kentucky erwacht die Schöpfungsgeschichte zum Leben.
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Biblische Schöpfungsgeschichte:Laut einer Umfrage akzeptieren 15 Prozent der künftigen Pädagogen Darwins Theorie nicht. (© Foto: ddp)
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Auch 200 Jahre nach dem Geburtstag von Charles Darwin und 150 Jahre nach Erscheinen seines Schlüsselwerks "Über die Entstehung der Arten" zweifeln in den USA mehr als zwei Drittel der Bürger die Evolutionstheorie an. Doch für kreationistische Ideen sind auch Menschen auf dieser Seite des Atlantiks empfänglich.
Einige Bio-Lehrer zweifeln
Ein Fünftel der Deutschen steht der Evolutionstheorie nach neuen Studienergebnissen zumindest skeptisch gegenüber, sagt Dittmar Graf, Professor für Biologiedidaktik an der Technischen Universität Dortmund. Eine Umfrage unter 1200 Lehramtsstudenten in Dortmund ergab zudem, dass 15 Prozent der künftigen Pädagogen Darwins Theorie nicht akzeptieren.
Bei angehenden Bio-Lehrern seien es immerhin noch sieben Prozent. Doch "Biologie kann man nicht verstehen, wenn man die Evolution nicht versteht", sagt Graf. Er fürchtet wachsende Wissenschaftsfeindlichkeit in einem Land, in dem Politiker die Bildung immer wieder als wichtigste Ressource preisen.
Schöpfungslehre an Privatschulen
Dank Internet und großzügiger Sponsoren hätten kreationistische Gruppen in Deutschland viele Möglichkeiten zur Verbreitung ihrer Ideen, sagt Graf. Hochglanzzeitschriften und Bücher würden gratis an Lehrer verschickt. Auch der Boom der Privatschulen begünstigt die Vorkämpfer der Schöpfungslehre: Der Verbund der Freien Evangelischen Schulen Berlins etwa wirbt auf seinen Internetseiten damit, dass dort im Biologieunterricht der "Ausschließlichkeitsanspruch" der Evolutionslehre hinterfragt wird. Immerhin 540 Kinder werden an diesen Schulen unterrichtet.
Die Evangelikalen gehörten zu den Hauptverfechtern kreationistischer Ideen, sagt Reinhold Leinfelder, Direktor des Museums für Naturkunde in Berlin. Der Paläontologe sieht sich oft mit Argumenten konfrontiert, welche die Evolutionstheorie auf pseudowissenschaftliche Weise als falsch entlarven sollen. "Manche sagen zum Beispiel, weil es Krabben schon vor 30 Millionen Jahren gab, kann es auch keine Evolution geben."
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Konsequenz der Loveparade-Katastrophe
'... Bei unzähliger Matierie in einem unendlich großen Raum ZUFÄLLIG eine Ordung zu erhalten, ist unmöglich würde ich behaupten. ...'
Aber mit gesundem Menschenverstand betrachtet ist es immer noch viel wahrscheinlicher, als der Gott der Bibel... ;o)
Es ist doch leichter an eine Geschichte zu glauben, die vor 2000 Jahren auch ein Ziegenhirte als logisch empfand, als darüber nachzudenken wie großartig Gottes (oder welche favorisierte höhere Instanz auch immer) Schöpfung auch ohne Mensch tatsächlich ist.
Kleingeister wird es immer geben, unabhängig des jeweiligen IQ´s.
Da bisher keine einzige Glaubensrichtung irgendwie Ihre Thesen und Versprechen beweisen konnte, liegt ein Wechsel zur Lehre des FSM (Fliegendes Spagettimonster) nahe. Hier ist wenigstens ein Bemühen erkennbar, Glaube und Wissenschaft mehr oder weniger in Einklang zu bringen und ist nicht weniger ernsthaft als Kreationismus oder ID.
Wenn also im Unterricht die, ähh", Bandbreite" unterschiedlicher Sichtweisen gelehrt werden sollte, muß FSM als ernsthafte Alternative unbedingt auf den Lehrplan zu finden sein!
Ramen!
Um mal kurz Klartext zu schreiben:
Bei der Darwinschen Evolutionstheorie geht es nur um einen Versuch der Erklärung vom Entstehen des Lebens. Es gibt mitunter viele Evolutionstheorien.
Nur stören sich die Kreationisten (wirklich total veraltete Vorstellung: weswegen "Sie" neuerdings das intelligent Design [als sogenannte "göttliche" Eingebung] postulieren ;) eben sogar an der Evolution an sich (Arten sind unverändert). Um dagegen argumentatorisch Vorzugehen braucht es nicht mal eines studierten Menschen.
Zudem ist die "Front" Dieser Fundamentalisten uneins.
Solange nicht der Staat eingreift und den Biounterricht umschreiben lässt sehe ich nur das übliche Problem Dieser mitunter Sektenähnlichen Gruppierungen. Das Gefühl zu einer Gemeinschaft zu gehören und sich in deren Abhängigkeit zu bringen (mit einer Stimme zu sprechen) sorgt dann eben für solche Aussagen (Leserkommentare) [oft wider besseren Wissens].
Jeder der einmal das "Vergnügen" hatte sich mit den radikalen Strömung der Religion länger (und dabei noch klarem Verstand zu bleiben) zu beschäftigen wird erkennen das Diese noch nicht eine Gefahr für Unser Schulsystem darstellen. Radikalchristliche Biolehrer (hierbei wird immer Diese EINE Umfrage zitiert) sind übrigens Panikmache! Auch so eine Importspezialität aus den USA.
Wenn ich Wasser und Öl in ein Gefäß gebe und kräftig umrühre, wird sich das Wasser wieder vom Öl trennen, nachdem ich das Rühren beendet habe.
Natürlich gewinnen Menschen im Lotto, diese Wahrscheinlichkeit ist im Vergleich mit dem Universum im gegensatz unwahrscheinlich hoch.
Die Wissenschaftliche Berechnung bezog sich des Weiteren nur auf das Mokrouniversum und lässt die Erschaffung Biologischen Lebens außen vor.
Das ist kein Beweis, aber ein sehr deutlicher Hinweis.
Bei unzähliger Matierie in einem unendlich großen Raum ZUFÄLLIG eine Ordung zu erhalten, ist unmöglich würde ich behaupten.
Wenn ich Beispielsweise Mehl, Zucker und Kakao in eine Schüssel gebe und umrühre wird da nie Ordnung reinkommen, das Zeug vermengt sich im Gegenteil immer besser. Um eine Ordnung zu erhalten müsste jemand in akribischster Feinstarbeit die Komponenten voneinader trennen und sortieren. (ansonsten würde es einen "Kosmischen-Chaos-Brei" geben ;-)
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