Viele Firmen suchen händeringend Fachkräfte. Dabei setzen immer mehr auf Empfehlungen ihres Stammpersonals, ganz nach der Devise: "Gute Mitarbeiter werben gute Mitarbeiter." Manchen Unternehmen ist das sogar richtig viel Geld wert.
Wer einen kennt, der einen kennt, kann leichter einen Job finden. Jeder dritte Neueingestellte wird über persönliche Kontakte oder Empfehlungen von Mitarbeitern gefunden. Das sagen jedenfalls Arbeitsmarktforscher.
"Gute Mitarbeiter werben gute Mitarbeiter": Firmen lassen sich gerne von ihrem Personal neue Leute vermitteln - manche zahlen dafür sogar Prämien. (© iStockphoto/Yuri Arcurs - www.arcurs.com)
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Viele Firmen lassen für die Personaltipps aus der eigenen Belegschaft sogar Geld springen. Sie zahlen denjenigen, die einen neuen Kollegen erfolgreich angeworben haben, eine Prämie. Diese Art von Kopfgeld wird zunehmend beliebter.
Weil in einigen Branchen Fachkräfte dringend gesucht sind und in zehn bis 15 Jahren bundesweit Pfleger, Ingenieure, Techniker oder Facharbeiter fehlen könnten, setzen immer mehr Unternehmen auf die Devise: "Mitarbeiter werben Mitarbeiter". Manchen ist ein neuer kluger Kopf sogar pures Gold wert.
Das gilt zumindest für den Chef einer Hamburger Kommunikationsagentur. Er hat unter seinen 30 Angestellten für einen neuen Mitarbeiter einen 20-Gramm-Goldbarren im Wert von etwa 825 Euro ausgelobt - natürlich auch, um auf seine Firma aufmerksam zu machen.
Schon während des New-Economy-Booms war die Kopfgeld-Methode weit verbreitet. Damals, zur Jahrtausendwende, blühten die Internetfirmen. Und weil die Newcomer schnell neue Mitarbeiter rekrutieren mussten, gab es im amerikanischen Silicon Valley schon mal einen Ferrari für einen Programmierer. Nun wird die alte Parole wieder entdeckt: "Bringt eure Freunde oder Bekannte mit!"
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Debatte über Urheberrecht
... wurden aber Ende der 90er alle wieder Freigestellt und später als Leiharbeiter wiedereingestellt. Manche hatten Glück und durften sich mit neuen Verträgen begnügen oder bekamen gar nur Jahresverträge.
Also wozu das ganze Gejammere, es trifft doch eh immer wieder die gleichen.
...für den in der Branche üblichen Satz von 4-9 Monatsgehältern des vermittelten bei erfolgreich überstandenen Probezeit. Ihr glaubt doch nicht im ernst das wir sowas für ein Nasenwasser machen - wer schon ist selber schuld...
..das System wird auch gern missbraucht, um eigene "Seilschaften" reinzuholen und zu Lasten bestehender Mitarbeiter das Personal "einzufrieden".
Es gibt da ganze Wanderteams mit Leitwolf als Manager.