Keine Mappen auf Messen

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Diesen Zeitpunkt hält auch Judith Oppitz für richtig, "zur Orientierung, um sich generell zu informieren und den Findungsprozess in Gang zu setzen". Ein weiterer Besuch sei sinnvoll, "wenn es um die Jobsuche geht, etwa sechs Monate vor dem Berufseinstieg".

Schwer bepackt mit einem Stapel Bewerbungsmappen sollte niemand losgehen. "Besser ist, ein einseitiges Kurzprofil mitzunehmen, auf dem die wichtigsten Eckdaten stehen", sagt Oppitz. Viele Firmen nehmen nach ihrer Erfahrung auf den Messen ohnehin keine Mappen an. "Sie bitten die Bewerber, die Mappen ins Unternehmen zu schicken oder am Online-Verfahren teilzunehmen."

Die Unterlagen hinterher zu verschicken, ist nach den Worten von Doris Brenner wesentlich besser. "So kann man die entsprechende Person direkt anschreiben und auf das Gespräch Bezug nehmen." Wichtig für die Messeplanung seien auch Freiräume, sagt Doris Brenner: "Man braucht kurze Pausen, auch um sich ein paar Notizen zu den einzelnen Unternehmen zu machen."

Ebenfalls eine Überlegung wert ist das richtige Outfit. "Business-Look" sei auf einer solchen Veranstaltung angesagt, sind sich die Experten einig. Mit einem Anzug oder einem Kostüm machen die Absolventen einen guten Eindruck. Auch die Reflexion über das eigene Können und die Situation sollten nicht vernachlässigt werden. "Einen Arbeitgeber interessiert, was ein Bewerber ihm zu bieten hat", sagt Brenner. Darum müsse jeder die eigenen Fähigkeiten kennen, um sie einem potenziellen Arbeitgeber richtig zu präsentieren. "Bewerben heißt schließlich Werbung in eigener Sache machen."

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(dpa/Verena Wolff/bön)