Promotion an Graduiertenschulen
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Laut dem Internetportal Jobpilot.de dürfen promovierte Juristen am Anfang mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 42.900 Euro und Diplomkaufleute mit 41.800 Euro rechnen - ohne Titel sind es 38.800 Euro beziehungsweise 36.000 Euro.
Auch nach der Umstellung der Studiengänge auf die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse bleibt die Promotion die Krönung der akademischen Laufbahn. Sie ist an Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen möglich. Inzwischen bilden mehr als drei Dutzend von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützte Graduiertenschulen Doktoranden in eingegrenzten Themenspektren mit enger wissenschaftlicher Begleitung aus.
Begehrte Stipendien
Dieses Modell ist bei Studenten oft begehrt. Markus Wildt, der im achten Semester Ingenieurwissenschaften in München studiert, erklärt warum: "Durch ein in Aussicht gestelltes Stipendium und den vorgegebenen Zeitplan kann ich mich voll auf die Dissertation konzentrieren." Viele Doktoranden müssten dagegen als wissenschaftliche Mitarbeiter bei Professoren arbeiten und seien damit oft mehr beschäftigt als mit der Doktorarbeit.
Bis zur Promotion kann es lange dauern, wenn Doktoranden nebenbei noch arbeiten müssen. Nach einer Umfrage der Universität Marburg schaffen lediglich vier Prozent ihre Dissertation in weniger als zwei Jahren. Die meisten brauchen bis zu fünf Jahren, einige deutlich mehr. Das Alter der frisch Promovierten liegt deutlich über 30 Jahre - höher als in vielen anderen europäischen Staaten und in den USA.
Umstrittene Promotionsberater
Berufstätige haben oft Mühe, einen Doktorvater zu finden, wenn sie erst Jahre nach dem Examen feststellen, dass ein Doktortitel ihre Karriere beflügeln könnte. Professionelle Promotionsberater bieten dann Hilfe an, verlangen allerdings oft saftige Honorare.
Der promovierte Jurist Sebastian Veelken aus Düsseldorf rät daher auf seiner Webseite Doktorandenforum.de zur Vorsicht: "Der Markt der Promotionsberater ist wenig transparent." Promotionsberater hätten in der Wissenschaft außerdem ein "Schmuddel-Image" - es gelte zumindest als unfein, sich ihrer zu bedienen.
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(dpa/Horst Heinz Grimm/bön)
Eurovision Song Contest
machen Ihren Doktor, Mediziner den "Onkel Doktor" und Sozialwissenschaftlerinnen heiraten Ihren Doktor.
sagt noch nichts über die reale praktische Qualität eines Kandidaten aus.....
Die meisten (aber nicht alle) Doktortitel in der Medizin sind reine Formsache und in sechs Wochen mit einer oft halbgaren Statistikstudie, ueber welche Mathematiker regelmaessig den Kopf schuetteln, abgegolten. Man sollte daher unbedingt zwischen Doktortiteln, hinter denen harte Forschungsarbeit steht (auch denen der Minderzahl der forschenden Mediziner), und diesem meiner Meinung nach ungerechtfertigtem Standesrelikt unterscheiden.
Warum sollten hier statistische Methoden und Resultate durchgesprochen werden, das basiert doch alles auf Modellen, und die basieren alle auf Annahmen, die nicht verifiziert werden können, und deswegen falsch sind.
Es wäre schön wenn ich hier nur auf dem Niveau von SZ - online Journalisten und Forumsteilnehmer diskutieren würde, aber des habe ich als Standardantwort von BWLern an der Uni St Gallen immer als erste und letzte Antwort bei jeder Diskussion erhalten...
Hinweis aus der Praxis:
In unserem Unternehmen (Anlagenbau, 10000 MA) steigen ANFÄNGER mit Promotion eine Tarifstufe höher ein. Später relativiert sich der Gehaltsunterschied, von niemandem auf der 1.Berichtseben wird eine Promotion erwartet, beim Vorstand haben weniger als ein Drittel eine.
Aber es ist auch richtig, dass für die Kollegen in F&E eine Promotion von Vorteil ist, hier ist auch der Anteil höher. Im Vertrieb ist es wiederum eher von Nachteil.
Kommt darauf an wo ein junger Ingenieur einsteigen will.
Paging