Deutschland wirkt auf Talente der Wirtschaft nicht besonders attraktiv. Führungskräfte von morgen gehen lieber nach Übersee.
Im weltweiten Kampf der Unternehmen um die hellsten Köpfe liegt Deutschland hinter Ländern wie den USA oder Kanada. Auf einer Liste von 30 untersuchten Staaten kam der Exportweltmeister nur auf Platz sechs, wie aus der Studie der Personalberatungsgesellschaft Heidrick & Struggles hervorgeht, die am Mittwoch vorgestellt wurde.
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Der sogenannte Global Talent Index (GTI) untersucht, welche Länder guten Managementnachwuchs hervorbringen und von welchen Land sich die Führungskräfte besonders angezogen fühlen.
Sieben Indikatoren flossen in den Index ein, unter anderem demografische Bedingungen, die Qualität der betriebswirtschaftlichen Ausbildung, die Flexibilität des Arbeitsmarktes, ausländische Direktinvestitionen sowie die Neigung einer Volkswirtschaft, Talente zu fördern und anzuziehen.
International liegen beim GTI demnach die USA auf Platz eins. Dahinter folgen Großbritannien und Kanada. Deutschland liegt hinter Schweden auf Rang sechs.
Für die USA sprechen laut Studie vor allem die Qualität der universitären Ausbildung, etwa an den Business Schools. Hinzu kommt die hohe Neigung, Talente auch von außen anzuziehen.
Die Führungskräfte von morgen sehen offenbar in der Mobilität und in der Offenheit des Arbeitsmarktes gute Argumente für Deutschland. Gegen sich hat die Bundesrepublik vor allem die demographische Entwicklung.
(sueddeutsche.de/AP)
Moderne Verwaltung
desto eher wird ein 'unannehmbarer Zustand' erkannt.. Wer sich vom deutschen System(Stichworte: Fiskus, Gesetzgebung, Politik, Der Umgang der Polizei mit den Bürgern,Amtsbesuche, Kinder- und Familienfeindliche Verhältnisse, und noch viele,viele mehr)verarscht vorkommt, wird irgendwann zu einem Punkt gelangen wo er sich sagt: 'Genug ist genug'. Je i'heller' derjenige ist, desto eher wird er die unakzeptablen Umstände erkennen und verändern wollen. Besser gestellte haben natürlich eher die Möglichkeit auszuwandern, als der Fließbandarbeiter(mit allem Respekt für diese Berufsgruppe) bei BMW. Der kann sich höchstens beschweren und an seiner Ohnmacht verzweifeln oder abstumpfen oder demonstrieren oder Molotov-Covtails schmeissen oder...
Aber wer die Möglichkeit hat, wird sich 'am Arsche lecken lassen' und sein Ding woanders durchziehen. Daran finde ich nichts schlimmes. Ich finde es schlimmer, dass nicht jeder(unabhängig vom Geldbeutel oder Beruf) in Deutschland die Möglichkeit hat auf diese Art den Politikern deren wahren Stand in der Gesellschaft zu zeigen. Merkel und Co scheinen immer noch zu glauben, dass das Volk zu dumm ist, um die gewaltige Verlade zu erkennen, die gerade läuft. Die Politiker haben die Illusion noch immer vom Volk 'gemocht' zu werden. Anders kann Ich es mir nicht erklären, dass Politiker bei öffentlichen Auftritten nicht regelmässig im Boden versinken, vor Scham.
Falls es bei Politikern noch so etwas wie Schamgefühl existiert.....
Nach ein paar tausendTagen USA (ITT und BAC), Schweiz und etwas Saudi Arabien und ganz viel Deutschland kann ich für den Amerika-Fans nur sagen "herzlichen Glühstrumpf". Wer wie ich ständig mit mit der dümmlichen Ignoranz und Inkompetenz des Durchschnittamerikaners konfrontiert wird, der sieht dieses Land eher im steilen Sinkflug.
...
die "Führer"
:)
Kfz. Mechaniker und Fachschulingenieur J. Schrempp zählte nun nicht gerade zur deutschen Bildungselite oder?
Na ja, die hellsten Köpfe haben auch meist überproportional von Deutschland profitiert. Da sich die Absolventen dann vom Einkommen her eher am Oberem als am unterem Rande sehen, ist das soziale Deutschland aufgrund einer geringeren (netto) Lohnspreizung auch weniger attraktiv
In den Spitzen ist die Deutsche Bildung doch noch immer weit vorn, wenn man beachtet was Deutschland pro Schüler am Gymnasium investiert, dazu noch ein Studium für so etwas müssen sich US-Amerikaner hoch verschulden und ihr Leben lang abzahlen.
Wenn dann so ein relaxter smarter gebildeter German kommt, dann ist dieser natürlich hoch angesehen, und dies schmeichelt
Paging