Wo es Informationen gibt, wie man an Stellenangebote gelangt.
Wer im Ausland einen Job sucht, ist nicht auf sich alleine gestellt. Es gibt nicht kommerzielle Beratungsstellen für Auswanderer in spe. Die drei Wohlfahrtsverbände Raphaelswerk, Diakonisches Werk und Deutsches Rotes Kreuz beraten bundesweit in 40 Städten. Eine Liste aller Beratungsstellen gibt es auf den Webseiten des Bundesverwaltungsamts (siehe Linkliste am Artikel-Ende).
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Auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) kümmert sich um Bewerber, die ihr Glück jenseits der Grenzen suchen. Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) der BA unterhält eine Auslandshotline (0 180/ 100 30 60). Hier sind alle Fragen erlaubt: Wo kann ich in meinem Beruf im Ausland arbeiten? Welche Qualifikationen muss ich mitbringen? Wie sieht es mit Versicherungen aus?
Neben dem Telefon-Service unterhält die ZAV bundesweit Informationsstellen, die Eures-Beratungen. Hier können Bewerber im Vier-Augen-Gespräch Job-Möglichkeiten ausloten und erhalten konkrete Angebote bzw. Tipps zur weiteren Stellensuche. Außerdem organisiert die ZAV Jobmessen, an denen ausländische Arbeitgeber teilnehmen.
Der Begriff "Eures" ist die Abkürzung für "European Employment Services". So nennt sich das Netzwerk aller europäischen Arbeitsagenturen. Eures hat auch ein Jobportal im Internet, wo Stellenangebote aus ganz Europa veröffentlicht werden.
Hier gibt es auch Länder-Informationen. Erläutert wird etwa der Bedarf an Fachkräften, die Arbeitsbedingungen und Regelungen zur sozialen Sicherheit.
Bleiben dennoch Fragen zu Arbeits- und Aufenthaltsrecht, helfen Botschaften und Konsulate weiter . Beim Auswärtigen Amt gibt es eine Adress-Liste der ausländischen Vertretungen.
Eine Schwierigkeit bei der internationalen Stellensuche sind die unterschiedlichen Berufsbezeichnungen. Häufig lässt sich für eine bestimmte Tätigkeit keine entsprechende Bezeichnung finden. Da hilft dann nur eine Analyse des ausländischen Stellenmarktes und eventuell eine breiter angelegte Suche.
Alle hier vorgestellten Beratungsmöglichkeiten sind nicht kommerziell. Vorsicht ist bei Jobvermittlern geboten, die Geld für ihre Dienste verlangen. Es gibt leider immer wieder schwarze Schafe, die die Gutgläubigkeit mancher Jobsucher ausnützen. Bei Verdacht auf unseriöse Angebote kann im Zweifel bei einer der oben genannten Stellen nachgefragt werden.
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