Schneechaos, Wirtschaftskrise, Frust in der Arbeit: Das Leben hält so manche Prüfung bereit. Darüber jammern macht es erträglicher. Auch im Job?
Die Frage: Macht Jammern unser Leben erträglicher?
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Wer den Kollegen die Ohren voll jammert, ist schnell als "Weichei" verschrien. (© Foto: iStock)
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Schneechaos, Wirtschaftskrise, Frust in der Arbeit - es gibt genug, worüber sich jammern lässt. Bei Freunden oder im Beichtstuhl sei das in Ordnung, sagen Experten. Bei der Arbeit nicht.
Hans-Michael Klein, Leiter der Knigge Akademie, Geseke: Jammern hilft natürlich, wenn man sich selbst etwas von der Seele sprechen muss. Die heikle Sache ist jedoch - wer hört zu? Wenn man im Job gegenüber Kollegen, Mitarbeitern oder dem Chef jammert, kann das karriereschädigend sein. Jammern heißt schließlich nicht, rational Probleme anzusprechen, sondern sich emotional über etwas zu beklagen. Menschen, die das tun, sind häufig im Büro als ,Weicheier´ bekannt und oft die ersten Opfer von Mobbing.
(SZ vom 12.01.2010)
ist eine andere: Gemobbt werden diejenigen, die relevante Dinge ansprechen. Die anderen dürfen weiter jammern.