IWF-Chefin Christine Lagarde "Krisen sind gut für Frauen"

Christine Lagarde in ihrem Büro der Pariser IWF-Zentrale nahe der Place Charles de Gaulle.

(Foto: SZ)

Christine Lagarde ist als Chefin des Internationalen Währungsfonds eine der mächtigsten Frauen der Welt. Ein Gespräch über Diskriminierung, Krisen als Chance und weibliche Führung.

Interview von Alexandra Borchardt und Cerstin Gammelin

PLAN W: Madame Lagarde, haben Sie den Film Star Wars gesehen?

Lagarde: Oh ja!

Da bleiben zwei Frauen übrig, um die Menschheit zu retten.

Das Symbolische daran gefällt mir. Und die beiden scheinen deutlich besser zu altern als die Männer.

Ist das ein Hollywood-Ende, oder spiegelt das den Trend wider, dass immer mehr Frauen an die Macht gelangen?

Auf jeden Fall hoffe ich das. Die Welt der Politik und besonders die Finanzwelt sind so lange von Männern beherrscht worden, ...