Sparmaßnahmen in der Krise: In Irland müssen Schüler mancherorts ihr eigenes Toilettenpapier mit in die Schule bringen. Taschentücher tun es zur Not auch.

Irland ist in der Wirtschaftskrise - da sparen auch Schulen am Nötigsten: dem Klopapier. Eine Schule nahe der südirischen Stadt Cork hat ihre Schülerinnen aufgerufen, eigenes Toilettenpapier mitzubringen.

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Einige Rollen Klopapier sollten dem Klassenlehrer übergeben werden: Sparmaßnahmen an einer irischen Schule. (© Foto: iStock)

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Die Direktorin der Mädchenschule St. John's Girls National School erklärte, den Eltern eine entsprechende Mitteilung geschickt zu haben. "Von Zeit zu Zeit" sollten einige Rollen dem Klassenlehrer übergeben werden, der dann das Papier verteile, hieß es in dem Schreiben. Außerdem sollen die Töchter auch immer Taschentücher im Schulranzen haben.

"Wir bemühen uns, die Kosten zu senken und wollen das Geld für Bildung ausgeben", sagte Direktorin Catherine O'Neill nach Medienberichten. Die Schülerinnen seien aber nicht verpflichtet, Klopapier mitzubringen.

Die Lehrergewerkschaft beklagte, mittlerweile fehle nicht mehr nur Geld für Bücher und Computer, sondern auch für "die grundlegenden Dinge. Das irische Bildungsministerium erklärte dagegen, Schulen hätten zuletzt mehr Geld für Sachkosten bekommen.

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(sueddeutsche.de/dpa/holz)