Exzellenzinitiative

Anzeige

Der 2005 gestartete bundesweite Wettbewerb der Universitäten soll fortgesetzt werden. Statt bisher 1,9 Milliarden Euro können in der neuen Runde insgesamt 2,7 Milliarden Euro in forschungsstarke Universitäten fließen. In dem Wettbewerb, der kommendes Jahr ausgeschrieben werden könnte, soll diesmal auch die Qualität der Lehre eine Rolle spielen.

Der Bund trägt drei Viertel der Kosten, die Länder ein Viertel. Von der ersten Exzellenzinitiative haben 37 Universitäten profitiert, gefördert werden dort große Forschungsprojekte und Graduiertenschulen für Doktoranden. Neun Hochschulen, unter anderem die beiden Universitäten in München, sind als gesamte Einrichtung mit dem Exzellenz-Titel ausgezeichnet worden.

Pakt für Forschung und Innovation

Dieser Pakt garantiert den fünf großen Forschungsorganisationen DFG, Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft zwischen 2011 und 2015 eine jährliche Steigerung ihrer Etats um fünf Prozent. Das soll ihnen eine sichere Planung erlauben und ihnen helfen, steigende Gehälter und Betriebskosten auszugleichen und verstärkt den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die Grundmittel der fünf Forschungsgesellschaften betrugen im vergangenen Jahr etwa 5,7 Milliarden Euro. Die zusätzlichen Kosten für die Etatsteigerungen lägen insgesamt bei etwa fünf Milliarden Euro.

Sie sind jetzt auf Seite 2 von 2

  1. Drei Pakte für die Wissenschaft
  2. Sie lesen jetzt Wie Qualität in der Lehre belohnt werden soll
Leser empfehlen 

(SZ vom 5.6.2009/bön)