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Fortsetzung der Exzellenzinitiative
Zöllner und Schavan zeigten sich dennoch zuversichtlich, dass die Minister sich in den kommenden Wochen doch noch einigen und die Konferenz der Ministerpräsidenten wie geplant Anfang Juni das Gesamtpaket billigen kann. "Wir sind entschlossen, den Zeitplan einzuhalten", sagte Zöllner.
Gemeinsam mit dem Hochschulpakt soll eine Fortsetzung der Exzellenzinitiative und des Pakts für Forschung beschlossen werden. Dabei sind für die Exzellenzinitiative, mit der Bund und Länder die Spitzenforschung fördern wollen, 30 Prozent mehr Mittel im Gespräch. Zuletzt lag das Finanzvolumen für dieses Programm bei 1,9 Milliarden Euro.
Klares Zeichen für den Wissenschaftsstandort
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft begrüßte diese Ankündigung, zeigte sich aber enttäuscht über die Vertagung der Beschlüsse. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, bezeichnete den Aufschub als inakzeptabel. Wenn Finanzhilfen für die Hochschulen durch den Streit verhindert würden, "untergräbt das abermals die Glaubwürdigkeit der Politik", sagte Wintermantel. Scharfe Kritik übte auch die Opposition im Bundestag. Union und SPD würden die Zukunftsfähigkeit des Landes aufs Spiel setzen, teilten die Grünen mit. Studenten und Forscher hätten vergeblich auf ein klares Zeichen für den Wissenschaftsstandort Deutschland gewartet.
Verärgert zeigte sich auch die FDP.Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Andreas Pinkwart, der zugleich Wissenschaftsminister in Nordrhein-Westfalen ist, sagte: "Das ist ein schlechter Tag für die Studierenden und die Hochschulen in Deutschland." Pinkwart bedauerte vor allem, dass sich die Länder nicht auf mehr Stipendien für Studenten verständigen konnten. Die SPD wirft Pinkwart vor, mit Stipendien nur unsoziale Studiengebühren ausgleichen zu wollen.
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(SZ vom 31.3.2009/bön)
Debatte über Urheberrecht
Sehr treffend, d'accord. Aber vielleicht ist die Bildung auch nicht so systemrelevant.
also Bund und Länder 7 Milliarden auf ein paar Jährchen. Und wieviel wurde "notwendigerweise" in HRE, HSH, BLB, Dresdner und all die anderen TOP PERFORMER gesteckt?
Man sieht ganz eindeutig wo hier Prioritäten liegen. Uni und Ausbildung, dafür gibt es Lippenbekenntnisse und Feigenblätter. Aber wehe es haucht auch nur in der Grossfinanz. Dann singt Frau Merkel das Lied von den Sterntalern und es REGNET Geld wie weiland Mana in der Wüste.
Es ist sehr schade, dass die SPD eine Ausweitung der Stipendienlandschaft nicht unterstuetzt. Allerdings muss man wohl auch sehen, dass es mit einer simplen Ausweitung nicht getan ist. Die deutsche Stipendienlandschaft braucht einen grundlegenden Strukturwandel!
Klammern wir einmal die Studienstiftung des Deutschen Volkes aus, bei der man sich nicht bewerben kann sondern vorgeschlagen werden muss und die zu wenig Finanzmittel hat, dann bleibt doch nur noch Fragwuerdiges uebrig!
Ich habe waehrend meines Studiums eine sehr ernuechternde Erfahrung gemacht: Bei einer Informationsveranstaltung stellten sich die ganzen uebrigen Stiftungen (parteinah, kirchlich, etc.) vor und erklaerten was sie tun und worauf es bei einer Bewerbung ankaeme. Der Grundtenor in allen Faellen war: "Gute Noten sind nicht so wichtig, es kommt auf die Nebentaetigkeiten an!" Mit anderen Worten, jemand der sich zu 100% auf sein Studium konzentriert wird niemals so ein Stipendium bekommen, egal wie gut seine Noten sind. Stattdessen werden vermutlich tendenziell eher Leute gefoerdert die noch zwanzig Dinge nebenbei machen statt zu studieren.
Ich war damals sehr erbost und enttaeuscht und sehe hier den dringenderen Handlungsbedarf.