Frauen haben es im Job immer noch schwerer als Männer. Deshalb versuchen viele von ihnen härter aufzutreten als ihre Kollegen. Aber kommt das bei Personalchefs überhaupt an?
Laut einer Studie, die das Fachmagazin Negotiation and Conflict Management veröffentlich hat, bringt ein allzu taffes Auftreten Frauen im Job nicht weiter. Wer versucht, sich durch männlich-aggressives Verhalten durchzusetzen, komme bei Personalentscheidern eher schlecht an.
Dominante Chefin: Männlich-aggressives Verhalten kommt bei Personalentscheidern eher schlecht an. (© Foto: iStock)
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Anders bei Männern: Die können mit weiblichem Einfühlungsvermögen bei ihren Vorgesetzten punkten. "Frauen und Männer profitieren also von unterschiedlichen Strategien, wenn es bei Verhandlungen um die Balance von Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen geht", so das Ergebnis der Studie.
(SZ vom 12.8.2008/bön)
Konsequenz der Loveparade-Katastrophe
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... vor allem haben sie eine millionenschwere Quoten-/Gleichstellungs-/Frauenfördermaschinerie im Rücken.
Interessant, dass sich die nominell größten Gegner von Vorurteilen sich derselben bedienen, wenn es ihnen in den Kram passt.
Wer glaubt, es sei eine männliche Eigenschaft, besonders "taff" zu sein, der irrt sich. Ebenso auf dem Holzweg, wer denkt, ein Mann, der sich besonders oder übertrieben hart gibt, käme allein dadurch weiter. Einfühlungsvermögen auf der anderen Seite ist durchaus keine Eigenschaft, die ich als Chef nur von Frauen erwarte.
Zielstrebigkeit und Empathie erlebe ich bei beiden Geschlechtern in wenigstens gefühlt gleicher Verteilung und die Entscheidung, ob dies für den- oder diejenige positiv ist, hängt hierbei einzig von der Art ab, auf die die Eigenschaft auftritt.
Das vielfach als Selbstbewusstsein missinterpretierte Querulantinnen-Verhalten schadet der Produktivität des Teams, dem kollegialen Umfeld und damit letztlich auch der Karriere der betreffenden Damen. Beweist sich eine Frau als belastbar, Motivatorin und durch besondere Fachkenntnisse, profitiert sie davon genau wie ein männlicher Kollege.
Wer schon mit der Einstellung durch die Welt rennt, er müsste überall gegen etwas kämpfen, wird darauf so viel Zeit und Energie verschwenden, dass für den eigentlichen Beruf kaum noch etwas bleibt. Berufsideologen gibt es allerdings in der freien Wirtschaft fast gar nicht. So etwas können sich allenfalls Behörden und Universitäten / Schulen leisten.