Gute Nachrichten für Absolventen: Die Gehälter in den ersten drei Berufsjahren steigen wieder. In manchen Branchen verdienen Einsteiger besonders gut.
Gute Nachrichten für Berufseinsteiger: Die Gehälter innerhalb der ersten drei Berufsjahre steigen.Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Towers Watson. Angesichts der Entwicklung in den vergangenen Jahren, in denen Vergütungsrückgänge bis zu zehn Prozent an der Tagesordnung waren, sei die aktuelle Entwicklung auf positive Tendenzen in der Volkswirtschaft zurück zu führen.
Bild vergrößern
Die Gehälter für Berufseinsteiger steigen wieder. Wie stark, hängt von der Branche ab. (© dpa)
Anzeige
Wie viel Berufseinsteiger verdienen - und wie stark ihre Vergütung steigt, hängt allderings stark von der Branche ab. Towers Watson untersuchte die Gehaltsentwicklung für Berufseinsteiger in vier Branchen, und das jeweils in den Ländern Schweiz, Österreich, England, Frankreich, Italien und Deutschland. Ausgewertet wurden hierfür die Daten von mehr als 500 Unternehmen.
Im europäischen Gehältervergleich liegt Deutschland, was Berufseinsteiger in der Pharmaindustrie, dem Ingenieurswesen, der High-Tech- und Finanzbranche angeht, der Studie zufolge auf Platz zwei, direkt hinter der Schweiz. Bekommen Young Professionals hierzulande in den erste drei Berufsjahren ein Durchschnittsgehalt von 51.900 Euro, sind es in der Schweiz 60.900 Euro. Was die Erhöhung der Gehälter angeht, liegt Deutschland mit einer Steigerung von 1,5 Prozent im Mittelfeld. Einzelne Branchen verzeichnen allerdings höhere Zuwächse.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 6 nächste Seite
- Thema
- Gehältervergleich RSS
- Gehältervergleich Die Lücke bleibt 31.05.2010
- Gehältervergleich in Deutschland Frauen verdienen immer weniger 05.03.2010
- Gehältervergleich Der Diskriminierungsdetektor 18.03.2010
- Gehältervergleich 4,39 Euro fürs Mannsein 12.11.2009
- Das erste Gehalt Was Uni-Absolventen verdienen 26.10.2011
- Debatte um W-Besoldung Professoren mit Niedriglohn 24.10.2011
- Honorare von Sprachlehrern "15 Euro pro Stunde - Ausdruck von Geringschätzung" 14.10.2011
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Ich halte den Beitrag für etwas realitätsfern, wenn hier nur von Gehaltssteigerungen die Rede ist. Meine Erfahrung in mehreren Branchen (Medien, Consulting, HR) ist eher, dass die Verdienste stagnieren und gerade bei Neu- oder Quereinsteigern seit zwei Jahren tendenziell eher sinken. Dies gilt nicht nur für Festangestellte, sondern auch (und teilweise noch deutlich stärker) für Freelancer. Eine Studie dazu wäre einmal interessant.