Die Gehälter steigen wieder. Das zeigt eine aktuelle Studie. Viele Unternehmen erhöhen die leistungs- und erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile.
Die Zeit der Bescheidenheit ist vorbei. Die Gehälter steigen wieder. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Kienbaum im Auftrag der Wirtschaftswoche. Je nach Branche ist in diesem Jahr ein Anstieg zwischen zwei und drei Prozent möglich. Für 2005 sagt Kienbaum Steigerungen bis zu vier Prozent voraus.
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Bei allen Unternehmen weiter im Kommen sind der Studie zufolge die variablen Gehaltsbestandteile, die nach Erfolg und Leistung ausgezahlt werden. Sie können bis zu 50 Prozent des Gesamtgehalts ausmachen.
Die Einstiegsgehälter für Akademiker sind laut Studie noch immer fünf Prozent niedriger als 2001. Am meisten streichen heute Naturwissenschaftler mit 36.000 bis 42.000 Euro ein, gefolgt von Ingenieuren, die zwischen 33.000 und 41.000 Euro Jahresgehalt bekommen. Wirtschaftswissenschaftler und Juristen liegen mit 34.000 bis 38.000 (bzw. 39.000) Euro etwa gleich auf.
Wer einen Doktor- oder MBA-Titel hat, kann mit mehr rechnen: Je nach Branche gibt's dafür zwischen 6000 und 10.000 Euro jährlich extra.
Die Krux bei Durchschnittsgehältern: Der tatsächliche Verdienst kann erheblich abweichen, da beim Gehalt viele Faktoren zusammenkommen. Doch es gibt Regeln, zum Beispiel: Je größer Unternehmen und Stadt, desto höher das Gehalt. Und die lukrativste Branche, das zeigt die Kienbaum-Studie, ist der Finanzsektor. Banken und Versicherungen zahlen ihren Führungskräften am meisten.
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