Die Gehälter der Führungskräfte sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich zwei Prozent gestiegen.
(SZ vom 2.9.2003) Die höchsten Gehälter für Führungskräfte zahlen Unternehmen der Mineralölwirtschaft, gefolgt von Banken und dem Bergbau. Dagegen zahlen kommunale Versorgungsbetriebe, Verlage und Telekommunikationsunternehmen im Vergleich mit anderen Branchen die niedrigsten Gehälter. Das geht aus einer vom Verband der Führungskräfte (VDF) und dem Verband der angestellten Führungskräfte (VDF) gemeinsam erstellten Untersuchung hervor.
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Ölmanager erhalten danach in der ersten Führungsebene ein Jahresgehalt von durchschnittlich 156.000 Euro; bei Banken sind es 155.000 Euro und im Bergbau 148.000 Euro. Kommunale Versorger, Verlage und Telekommunikationsbetriebe honorieren ihre Spitzenkräfte im Mittel mit 110.000 Euro.
Die Studie basiert auf der Befragung von 3360 Managern. Nach Erkenntnissen von VDF und VAF sind die Gehälter der Führungskräfte im vergangenen Jahr um durchschnittlich zwei Prozent gestiegen. Am oberen Ende der Skala rangierten Mineralölunternehmen und Verlage (plus 3,5 Prozent), während Banken und Telekommunikationsfirmen die Gehälter oftmals eingefroren haben.
Dienstwagen ist Standard
In größeren Unternehmen ist in der ersten und zweiten Führungsebene der auch zur privaten Nutzung bereit stehende Dienstwagen nahezu Standard. Der Anteil der variablen Bezüge am Jahreseinkommen hat sich 2002 auf durchschnittlich 15 (im Vorjahr: 11) Prozent erhöht. Der Studie zufolge lehnen die meisten Manager einen weiter steigenden Anteil der leistungsbezogenen Vergütung auf Kosten der Festbezüge ab.
Mit 52,5 Wochenstunden haben Führungskräfte im vergangenen Jahr durchschnittlich eine Stunde länger gearbeitet als 2001. Jeder fünfte Befragte begründet die hohe Arbeitsbelastung mit organisatorischen Mängeln in seinem Unternehmen. Immer mehr Manager, so heißt es in der Studie, wünschten einen Ausgleich für die starke zeitliche Belastung.
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