Erst wenn das alles nichts hilft und die Situation nicht besser wird, sollten Auszubildende über eine Kündigung nachdenken, raten die Experten. "Wichtig ist, dass man erstmal zweigleisig fährt. Man kann seine Ausbildung ja vorerst weitermachen und trotzdem die Augen offen halten, ob es irgendwo einen besseren Ausbildungsplatz gibt", empfiehlt Folkerts. Und man müsse sich überlegen, ob man mit seiner Berufswahl trotz allem zufrieden ist, fügt Oehme hinzu. "Wer den falschen Ausbildungsberuf ergriffen hat, wird im nächsten Betrieb auch nicht zufriedener sein."
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Wer gut über seinen Ausbildungsberuf informiert ist, bricht seine Lehre nicht so schnell ab wie unerfahrene Azubis. (© dpa)
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Behalten Abbrecher den Beruf bei, können sie die Ausbildung im Idealfall lückenlos in einem anderen Betrieb fortsetzen. Bei einem Berufswechsel können sie oft erst zum nächsten Ausbildungsjahr beginnen, weil dann die Berufsschulklassen erneut anfangen. Wer kündigen will, sollte auf jeden Fall einen Blick in seinen Ausbildungsvertrag werfen. In der Probezeit, die ein bis vier Monate lang sein kann, ist eine Kündigung kurzfristig und ohne Begründung möglich. Nach der Probezeit werde es etwas schwieriger, wenn der Chef der Kündigung nicht zustimmt, sagt Oehme. "Wer seine Ausbildung abbrechen will oder sich in einem anderen Beruf ausbilden lassen will, kann mit einer Frist von vier Wochen kündigen."
Wer seine Ausbildung dagegen in einem anderen Betrieb fortsetzen will, muss die Kündigung begründen können. "Solche Gründe sind zum Beispiel eine schlechte Ausbildung oder das Fehlen eines geeigneten Ausbilders." Ein Lehrstellenwechsel macht sich nicht zwangsläufig schlecht im Lebenslauf, sind sich die Experten einig. "Entscheidend ist, dass man eine fundierte Ausbildung und ein gutes Abschlusszeugnis hat", sagt Neumann. "Viel schlimmer wäre es, wenn jemand seine Ausbildung irgendwie durchzieht und nachher eigentlich gar nicht für seinen Beruf qualifiziert ist."
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(sueddeutsche.de/dpa/Marc Herwig/holz)
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Lehrjahre sind die Jahre die Persönlichkeiten aus den Jungen Leuten machen oder gebrochene entmutigte Menschen!Auszubildende sind keine Leibeigenen!Wer denkt das jemand der einen Beruf erlernen möchte gleichzeitig "Minderwertig" ist sollte besser Gefängnisaufseher werden und niemanden ausbilden!Es kann das edelste im Menschen hervorbringen oder man kann Menschen zerbrechen!
rst2007 sie sollten besser keine Ausbilden!
Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Dieser Spruch wird wirklich immer in den Raum geworfen. Und meistens ist seine Aussage 'Ich hab nichts relevantes zu sagen, aber das ist besser als nichts'. Was soll jetzt die Aussage davon sein? Ist schon klar das es in der Ausbildung nicht einfach ist, aber jemanden als Prinzen zu betiteln wenn man meist noch nichmal weis um was/wen es geht? Aha.
Wie sieht es denn meistens aus? Der Betrieb versucht sich Mühe zu geben, hat aber meist nix zu tun und man sitzt entweder gelantweilt rum oder macht sauber. Was das mit Herrenjahren oder Verwöhntheit zu tun hat verstehe ich nicht. Auch hat es meist nichts mit mangelnder Informationsbeschaffung im Voraus zu tun.
Und so endet es im Konflikt mit gelangweilter Azubi und 'Ausgelernten', die im Endeffekt oftmals genauso wenig zu tun haben, es allerdings nicht zugeben können, da sonst eventuell Jobs gestrichen werden.
Man sollte eher eine Lösung für die Probleme finden, und nicht retardierte Sprüche durch die Gegend werfen.
natürlich muss die ausbildung fachbezogen sein, aber lehrjahre sind numal keine herrenjahre. aber das können kleine prinzen nicht verstehen. man ist eh schon froh, wenn sie lesen und schreiben können und zumindest die grundrechenarten beherrschen...