Gemeinsame Unternehmungen
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Schon die unengagierte Arbeitsweise eines Angestellten könne dazu führen, dass ein Unternehmen zunehmend handlungsunfähig wird. "Ein Betrieb besteht aus vielen Rädern, die ineinander greifen. Wenn eines stillsteht, wird es für alle anderen auch schwieriger", sagt Claudia Frank, Sprecherin des Deutschen Arbeitgeberverbandes (DAV) in Berlin.
Ein ernstes Problem, dessen Lösung doch so nahe liegt: "Das Zauberwort heißt Kommunikation. Fragt der Chef seine Mitarbeiter nach ihrer Verfassung und ihren Problemen, können Spannungen aufgelöst werden", sagt Frank. Auch gemeinsame Unternehmungen außerhalb der Firma sorgten für ein entspannteres Betriebsklima.
Fehlendes Engagement und schwindende Leistungsbereitschaft finden sich aber nicht nur auf Ebene der Angestellten. Auch die Führungsetagen schieben Frust. "Egal wie hoch das Einkommen ist: Die Menschen beschweren sich immer über zu wenig Geld. Als Chef kannst du auch eine Million verdienen. Solange irgendein Kollege mehr bekommt, ist Frust programmiert", sagt Volker Kitz.
Den Ärger nicht verdrängen
Er rät daher, nicht nur diese eine Erwartung an den Beruf zu stellen, beispielsweise Geld, sondern auch andere gute Eigenschaften hervorzuheben. Bei Ärger mit Kollegen oder Vorgesetzten könne es auch schon helfen, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen. "Man sollte sich einfach vergegenwärtigen, dass mein Chef vielleicht nicht immer Zeit hat, mich zu loben", erklärt Kitz.
Und wenn der Ärger wirklich mal hochkommt, sollte man ihn auch zulassen. "Gefühle zu verdrängen, schafft bloß unnötigen Frust. Man muss nur lernen, mit ihnen umzugehen."
Ähnliches rät Businesscoach Gabriele Zienterra: "Wenn die Menschen sich selbst besser kennenlernen, wenn sie Klarheit über ihre eigenen Ziele und Wünsche haben, dann können sie ihre Motivation selbst steuern."
Es gibt also Auswege aus der Frustkrise: Betriebsinterne Kommunikation, Rückbesinnung auf die eigenen Stärken und die Einsicht, dass kein Job perfekt ist. Und übrigens: Ein freundliches Lächeln in der U-Bahn kann Wunder bewirken.
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(dpa/Franziska Fiedler/bön)
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Den Rahmen des Verstehens als gesellschaftliches und kulturelles Wissen bilden Geschichte und Traditionen. Dazu kommen noch die Hierarchien, die in Deutschland nicht unbekannt sind. Stoßen die Repräsentanten verschiedener Nationen in hiesigen Firmen aufeinander, entsteht oft ein kommunikatives Chaos. Viele Meetings enden da, wo Hierarchien, Angst, Abhängigkeit etc eintreten. Sie werden nicht beendet, weil sie auf ungleichen Ebenen statt gefunden haben. Kommt dazu noch das Geld bzw das Risiko des Verlustes ins Spiel, kann Unzufriedenheit, Ärger und Frustration entstehen. Wenn wir das ganze mal x Jahre multiplizieren, werden solche Artikel geschrieben. Dennoch können wir nicht nicht kommunizieren, wie Watzlawick sagte. Aber miteinander arbeiten und reden heißt noch lange nicht miteinander kommunizieren.