Flexibles Arbeiten Die Mieter als User
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Professionelle Infrastruktur
Solche zukunftsweisenden Konzepte begeistern die Mieter. Vor allem Journalisten, Fotografen, Designer und Webentwickler arbeiten im Betahaus, mit eigenen Konferenzräumen, Postfächern, Kopierern und Druckern können sie in den Büros auf eine professionelle Infrastruktur zurückgreifen. Und bei Problemen helfen sich die Mieter gegenseitig. Sie vermitteln sich Kunden und bringen Fachwissen in die Gemeinschaft ein. So ist im Betahaus ein Netzwerk gleichgesinnter und spezialisierter Menschen entstanden, das ständig um neue Mieter erweitert wird.
Wichelmann, der mit einem Kollegen eine Restaurantgründung im Betahaus vorbereitete und eben einen Mietvertrag für ein weiteres Jahr unterschrieben hat, hat an seinem Arbeitsplatz einen Webdesigner für die Internetseite seines Restaurants gefunden, Pressekontakte geknüpft und Servicekräfte rekrutiert. In Zukunft, sagt Welter, könne die Gemeinschaft sogar einspringen, wenn ein Mieter Zahlungsschwierigkeiten habe. So wird das Netzwerk zur finanziellen Sicherheit.
Schnittstelle zum Digitalen
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Die Gemeinschaft des Betahauses soll bald auch digital abgebildet werden. Die Internetseite betahaus.de wird dann um einen Bereich erweitert, in dem Berufe, Arbeitsplätze und die Anwesenheitszeiten der Mieter digital erfasst werden. "Bislang können wir nur schwer kontrollieren, wer sich wie lange im Betahaus aufhält", sagt Welter.
Im Online-Auftritt wird das Betahaus zu einer Schnittstelle zwischen digitalem und realem Leben werden, die Arbeitenden sind dann gleichzeitig Mieter und User. Und können so das Betahaus-Netzwerk noch effizienter nutzen. Zum Beispiel, wenn mal jemand ganz schnell einen Bleistiftspitzer braucht.