Ausländische Berufsabschlüsse sollen in Deutschland künftig leichter anerkannt werden. Die Regierung will damit den drohenden Fachkräftemangel abwenden - ohne aber die deutschen Abschlüsse zu entwerten.
Deutschland will künftig Arbeitskräften mit im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen den Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Das beschloss das Kabinett in Berlin. Die Regierung reagiert damit auch auf den Fachkräftemangel in Deutschland. Das Verfahren werde flexibel von der Teilanerkennung bis zur vollen Anerkennung reichen, erklärte das Ministerium.
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Will den drohenden Fachkräftemangel in Deutschland bekämpfen: Bundesbildungsministerin Annette Schavan. (© Foto: dpa)
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Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) sagte: "Wir werden damit einen gesetzlichen Anspruch auf ein Anerkennungsverfahren für alle im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse und Qualifikationen schaffen. Damit wird ermöglicht, dass versierte Fachkräfte auch auf ihrem Leistungsniveau arbeiten können."
Deutschland werde in den nächsten Jahren aufgrund der Bevölkerungsentwicklung dringend auch auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sein. Es könne daher nicht sein, "dass hier viele Fachkräfte leben, die in ihrem Beruf nicht arbeiten können, nur weil sie ihren Abschluss im Ausland gemacht haben".
Es werde jedoch sichergestellt, dass es durch die Anerkennungsverfahren nicht zu einer Entwertung deutscher Berufsabschlüsse komme, sagte Schavan und verwies dabei auf das hohe Niveau des deutschen Dualen Systems.
Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) sagte, die Anerkennung ausländischer Abschlüsse sei für alle ein Gewinn. "Die zugewanderten Akademiker und Fachkräfte müssen nicht länger unterhalb ihrer Qualifikation arbeiten. Und unser Land profitiert von den Kenntnissen und Fähigkeiten der Migranten." Böhmer forderte Bund und Länder auf, an einem Strang zu ziehen und im nächsten Jahr zügig eine gesetzliche Regelung auf den Weg zu bringen. "Wir können es uns nicht länger leisten, Ressourcen zu verschwenden", sagte sie.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz/gal)
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Klar, qualifiziert und preiswert sollen sie natürlich sein...
Also quasi das Gegenteil von Politikern, die ja leider meistens weder das eine noch das andere sind...
Haha, danke moinho. Ich mag Leute mit Sinn für Ironie.
So drastisch wie Sie wollte ich es nur nicht formulieren.
Kann es sein, dass mein Kommentar eh schon entfernt wurde oder kann ich nur nicht darauf zugreifen. Die Antifa von der SZ-Zensur ist ja wirklich fix ;)
"Hat man sich denn wirklich seit den Einwanderungswellen vor ca. 40 Jahren keine Gedanken gemacht, dass die Immigranten auch was taugen sollen bzw. das deren Qualifikation und Produktivität ein entscheidendes Kriterium sein muss? "
Ich bin entsetzt, solche diskriminierenden und rassistischen Kommentare hier zu lesen. Werter aufmerksamerbeobachter, wissen Sie denn nicht, daß Sie aufgrund Ihrer Verantwortung (die Sie tragen, weil Leute, die im gleichen Haus wie Ihre Urgroßeltern wohnten, bei einer Wahl mal ein Kreuz an der falschen Stelle gemacht haben) auf Ewig verpflichtet sind, dafür Sorge zu tragen, die Leute durchzufüttern, die jeder andere Staat gerne nach Deutschland entsorgt?
Tztztztz, dermaßen politisch unkorrekt - viele Leute aus entsprechend angehauchten politischen Spektren würden Sie wohl als "Nazi" und "Faschisten" bezeichnen.
Und was ist mit den deutschen Akademikern, die wie ich NUR im Ausland studiert haben, weil sie vor Jahren schon die hiesigen Studiengaenge nicht ansprachen? Ich habe auch nur auslaendischen Abschluesse (Bachelor in England, Master in Australien) und merke, dass das ganze Gerede von "seit international, flexibel, geht ins Ausland lernt andere Kulturen kennen etc" so ein Bloedsinn war. Man wird diskriminiert, weil man eben nicht an der Uni in Berlin war oder eine andere deutsche Uni, die den Personalern was sagt.
Aber das wird ja nie mal irgendwo angesprochen!
Frustrierend...
von welchem Fachkräftemangel ist den hier die Rede? Dieses Geschwätz der Industrie ist doch reiner lug und trug. Man will doch nur die Ausländer, da schafft der Facharbeiter halt noch für 5 und der Ing. für 8 die Stunde.
Beispiel aus meinem Umfeld: Junger Mann, ungebunden mitte 20 Elektro-Ing. mit Master Note 1,
Sucht seit 6 Monaten eine Festanstellung, 60 Bewerbungen Europaweit! Es gibt schon Angebote aber nur Zeit und Leiharbeit.... oder Befristet.
Grüße
Paging