Ein Rektor aus Goslar hat offenbar die Zauberei dem Unterrichten vorgezogen: Er bestellte aus dem Schul-Etat für 20.000 Euro Zauberer-Utensilien und kürzte seine Stundenzahl eigenmächtig um mehr als die Hälfte.
Der frühere Rektor einer Grundschule in Goslar hat über Jahre hinweg nur sechs statt der vorgeschriebenen 15 Stunden Unterricht pro Woche erteilt. Insgesamt habe der 61-Jährige eigenmächtig 1250 Stunden zu wenig unterrichtet, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Braunschweig am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der Goslarschen Zeitung.
Schüler: Ein 61-jähriger Rektor soll insgesamt 1250 Stunden geschwänzt haben. (© Foto: dpa)
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Die nicht erteilten Stunden habe der Rektor zum Teil dennoch in den Klassenbüchern abgezeichnet. Außerdem soll er aus dem Schul-Etat für 20.000 Euro Zauberer-Utensilien angeschafft haben, die er vorwiegend persönlich nutzte. Er trat gegen ein Entgelt von 200 Euro privat als Magier in Kindergärten auf.
Arbeit als einfacher Lehrer
Die Landesschulbehörde hatte den Rektor nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Sommer 2006 vom Dienst suspendiert. Nach der aktuellen Entscheidung der Braunschweiger Richter muss der Pädagoge künftig zu gekürzten Bezügen an einer anderen Schule als einfacher Lehrer arbeiten.
Die Landesschulbehörde hatte den 61-Jährigen endgültig aus dem Dienst entfernen wollen. Die Entscheidung des Gerichts ist noch nicht rechtskräftig.
Warum der Pädagoge seine Unterrichtsverpflichtung eigenmächtig so drastisch reduziert habe, sei in dem Verfahren unklar geblieben, sagte der Gerichtssprecher. Der frühere Rektor habe allerdings Reue gezeigt und sich bei seinem früheren Kollegium und der Landesschulbehörde entschuldigt.
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(dpa/ap/bön)
Verfassungsrichter rügen Billig-Professuren
Irgendwo stand mall vor ein paar Tagen, dass die meisten innerlich mit ihrem Job gekündigt haben. Da hat der Herr - in Anbetracht der staatlich garantierten Sicherheiten - doch eigentlich nur so gehandelt, wie wir das alle gerne hätten: Geld fürs Nixtun und auch noch eine Pension danach... Ach ja: Und sich laut über andere aufregen natürlich, klar. Ach wie wär das schön....
Da gab es schon besseres, der Lehrer der gegen Schüler laut einem ärztlichen Attest allergisch war, aber an die gleiche Klientel in seiner eigenen Modeboutique auf Föhr während seiner Krankheit Klamotten verkaufte.
Oder die Matheprofessorin aus dem Saarland, die Diplombetreuung aus den USA per Email machte, weil sie dort jahrelang auf Forschung-Urlaub war und ebensolang nie an dem Ort gesehen wurde an dem sie angestellt war.
So sind sie halt manche von dem Lehrern, wie z. B. diese Lehrer, die zur Weiterbildung erscheinen: Ich habe ein großes Haus, einen großen Hund, mein Mann ist selbständig und wir wollen auch einmal in Urlaub, dann soll ich hier diese S*- Weiterbildung machen. Oder die schönste Ausrede eines Lehrers: ich konnte nicht kommen, es regnete und die Schweibenwischer an meinem Auto sind kaputt.
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...................ist doch nachvollziehbar und das ganze in der grundschule. da ist der absolute stress. nein, richtig wie dererwin beklagt; besoldung mit a12 odera13 und dann in die vorzeitige pension. hurra, immmer weiter....es gehört alles gestrichen und erst rente mit 67
"Die Landesschulbehörde hatte den Rektor nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Sommer 2006 vom Dienst suspendiert."
Meinen Sie nicht, daß das Verwaltungsgericht das Verfahren bis zum Abschluß des Strafverfahrens ausgesetzt hätte? Und nach über zwei Jahren wäre in diesem Falle wohl mit einem Verfahrensschluß im Strafverfahren wohl zu rechnen.
Paging