sueddeutsche.de: In Berlin findet - auch aus diesem Grund - ein gemeinsamer Ethikunterricht statt. Deutsche und muslimische Kinder werden gemeinsam unterrichtet, mit dem Argument, dass so Cliquenbildung verhindert wird. Was halten Sie davon?
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Akin: Ich konnte zu meiner Schulzeit wählen zwischen Religion und Ethik. Diesen Ansatz finde ich sehr sympathisch, weil er etwas Demokratisches hat. Ich habe zwei Jahre den evangelischen Religionsunterricht besucht.
sueddeutsche.de: Warum das? Schließlich kommen Sie aus einer muslimischen Familie.
Akin: Das hatte ganz profane Gründe: Es hieß, dass Religion einfacher sei als Ethik. Voltaire, Rousseau - das wollte ich nicht alles auswendig lernen. Aber ich habe es nicht bereut. Unser Lehrplan umfasste den Islam genauso wie das Judentum, den Buddhismus und Hinduismus. Wir haben alle Weltreligionen behandelt. Ich war übrigens auch in einem katholischen Kindergarten.
sueddeutsche.de: Hat dort oder in der Schule jemand versucht, Sie für das Christentum zu begeistern?
Akin: Nein, ich habe nie Propaganda zu hören bekommen. Im Gegenteil: Ich habe vieles über meine eigene Religion, über den Islam gelernt - aus einem christlichen Kontext heraus. Diese positive Erfahrung hing natürlich auch mit den Lehrern zusammen. Aber es hat mir gezeigt: Ein Teil des Bildungssystems funktioniert.
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(sueddeutsche.de/bön/jja)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
ich zerbreche mir schon heute den Kopf darüber, wie ich MEINEN Enkeln einmal erklären soll, warum man es in D. erfolgreich geschafft hat, v.a. qualifizierte Einwanderer durch unsinnige Hürden, Vorurteile, gläserne Decken und Zäune in andere Länder wie NL, Schweiz, Kanada etc. etc. zu treiben.
Sehr guter Kommentar !
Mfg
So kommen mir die Kommentare vor. Eine seltsame Diskussion, die mit dem ursprünglichen Artikel kaum mehr etwas zu tun hat. Analysiert man die Kommentare, so hat man den Eindruck, dass die Deutschen sich in Auflösung befinden und die Türken Deutschland übernehmen.
Nun wollen wir doch mal auf dem Teppich bleiben. Die Kultur in Deutschland hat immer von anderen profitert. Ohne Hafis kein Goethe usw. Wir brauchen kein Multikulti, aber ängstlich auf dem Sofa zu sitzen und meinen die bösen Ausländer nehmen uns alles weg ist nun wirklich kindisch.
...vor dem Hintergrund einer sich immer stärker selbst reproduzierenden migrantischen Unterschicht (Stichwort Familienplanung und Islam) ist uns schon in aller Stille um die Ohren geflogen. Ich zerbreche mir bereits heute den Kopf darüber, wie ich meinen Enkeln darüber einmal Rechenschaft ablegen soll.
frohe nachricht: sie können aufhören, sich den kopf zu zerbrechen! das ist kompletter unfug. auch wenn paranoide xenophobe das als schreckgespenst wieder und wieder an die wand malen. davon wirds nicht richtiger.
check this out: im artikel spricht fatih (der eroberer auf türkisch; na, schon angst?) akin von sich und seinem bruder. macht zwei. gezeugt und geboren von vater und mutter. macht zwei. preisfrage: um wieviel prozent hat sich dadurch der anteil der türkischstämmigen bevölkerung in deutschland vermehrt? und jetzt hat er mit einer deutschen ein kind gezeugt. um wieviel... etc
Und weil solche Denkverbote existieren, werden Daten systematisch nicht erfasst, nicht mehr erfasst oder verschleiert. Schauen Sie sich z.B. die Arbeitsmarktstatistik der BA an, gleiches gilt für Kriminalstatistiken. Das Problem ist, dass mangels solcher Statistiken weder dumme Parolen widerlegt werden können noch sinnvolle Maßnahmen abgeleitet. Es geht nur Politik mit der Methode "Augen zu und durch", mit allen negativen Konsequenzen.
Paging