Er wollte den Job um jeden Preis und fälschte deswegen sein Examenszeugnis. Doch wegen eines dämlichen Tippfehlers flog der Jurist auf - und steht nun wegen eines Buchstabens zu viel vor Gericht.
Weil er sein Bundesland falsch geschrieben hat, muss sich ein 40-jähriger Jurist derzeit vor dem Düsseldorfer Amtsgericht wegen Urkundenfälschung und Betruges verantworten.
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Der Angeklagte soll sein fehlendes zweites Staatsexamen mit einer Fälschung kaschiert haben, als er sich bei der nordrhein-westfälischen Architektenkammer als Volljurist bewarb. Er bekam den Job, nach vier Monaten hegte der neue Arbeitgeber aber Zweifel an der Qualifikation des Mannes.
Bei einer erneuten Prüfung der Bewerbung fiel auf, dass ausgerechnet Nordrhein-Westfalen in dem Zeugnis falsch - nämlich "Westfahlen" - geschrieben worden war. Der Tippfehler brachte den gebürtigen Rheinländer nicht nur um den Job, sondern auch vor Gericht, wo er die Fälschung zugab.
Ein Urteil soll am 25. Februar verkündet werden.
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(dpa/bön)
DFB-Torhüter ter Stegen
Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande (Ludwig Thoma) - jedenfalls hat der Delinquent die tiefsitzenden Ressentiments gegen die derzeitigen Einwohner dieser "fahlen" Durchzugslandschaft in seiner eigenen Seele wohl nicht so recht sortiert. Als da an Gewährsleuten wären:
1. Ulrich von Hutten (1520): "die Westphalen, die vor Zeiten die Cherusci und Cauci geheissen" (völlig falsch, Herr Reformator! Die W. sind erst im 6. Jh. zugewandert, und zwar von Norden über die Wendelsee).
2. der normale unverständige Rheinländer, der - vor allem zu Zeiten des Karnevals - der Ansicht ist, die Wilden rechts des Rheins hätten gegen die kultivierten Welschen in Colonia und Xanten einen "Westwall" errichtet.
3. der sächsische Herzog Heinrich der Löwe, der bei Deutz (schääl Sick, liebe Kölner!) eine Lanze in den Rhein schleuderte und behauptete, so weit ginge das Herzogtum der Westfalen, wie man einen "Pfahl" nach "Westen" in den Fluß werfen könne. Das war noch zu einer Zeit, als selbst die Oberbergischen sich für die besseren Westfalen hielten.
4. der gemeine Stehplatzabonnent bei der Dortmunder Borussia, der - völlig zu Recht - meint, alle diejenigen Schwarz-Gelben seien echte Westfalen, die einen "Flachmann" unter der "Weste" trügen.
Da es aber auch Ostfalen gab (von Hannover bis Magdeburg) und die heutigen Ostwestfalen (Schröder, Steinmeier) früher "Engern" waren - nicht wg. Engstirnigkeit, sondern "Angrivarier", die Kämpfer auf dem Anger -, ist wohl die Deutung "westliche Flachmänner" (also Männer aus der westl. Tiefebene) am ehesten plausibel.
...überlege gerade, wie die inhaltliche Diskussion bei diesem Thema aussehen könnte...
...
...
...kann mir jemand helfen...:-)...?
1. Peter ohne -le ist ok.
2. Was war den so korinthenkackerisch? Die kleine Anmerkung, wo denn der Witz gewesen sei?
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