Bundesbildungsministerin Annette Schavan will die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse erleichtern. Zum Wohle Deutschlands.
Fachkräfte aus dem Ausland sollen ihren Beruf künftig auch in Deutschland ausüben können - ohne hohe bürokratische Hürden. Das strebt die Bundesregierung an und will deshalb die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse erleichtern. Bundesbildungsministerin Annette Schavan kündigte in der Passauer Neuen Presse an, dafür solle ein gesetzlicher Anspruch "auf ein Anerkennungsverfahren für alle im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüsse" geschaffen werden. In den nächsten Jahren sei Deutschland wegen der Bevölkerungsentwicklung "dringend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen".
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Bundesbildungsministerin Annette Schavan will die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland erleichtern. (© Foto: dpa)
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Es könne nicht sein, dass Fachkräfte "in Deutschland leben, die hier nicht arbeiten können, weil sie ihren Abschluss im Ausland erworben haben". Die CDU-Politikerin sagte demnach weiter: "Die Krankenschwester oder der Werkzeugmacher aus dem Ausland soll künftig bessere Chancen haben, hier zu arbeiten. Das ist ein Beitrag gegen den drohenden Fachkräftemangel und zur besseren Integration."
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(sueddeutsche.de/AP/holz/joku)
Wettmanipulation im Fußball
Seit dem Regierungsantritt von Schwarz-Gelb hat die Frechheit, solche Lügen wie die vom "Fachkräftemangel" zu verbreiten, deutlich zugenommen.
Es ist unglaublich, dass diese von der Arbeitgeberlobby zum Zweck des weiteren Lohndumpings erfundene Dauerlüge gerade jetzt in der Wirtschaftskrise (mit zu erwartender Rekordarbeitslosigkeit) weiter aufrechterhalten wird.
Leider gelingt das dieser Lobby und den ihr hörigen Politikern offensichtlich recht gut mit Hilfe unserer allzu unkritischen, ja geradezu willfährigen Medien.
...ist gar nicht übel.
Die USA, Australien und Canada sind ausgesprochen erfolgreiche Länder, was nicht zuletzt an der gelungenen Einwanderungspolitik liegt. Sie lassen nur herein, wen sie mögen und als passend empfinden - und achten auf die entsprechenden Qualifikationen. Warum auch nicht, schließlich haben sie die Wahl.
In Canada werden 85% der Zuwanderer eingebürgert, die meisten innerhalb der ersten 4 Jahre nach Einreise. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass wir Menschen nur unsere Warenmärkte globalisieren - der Arbeitsmarkt zieht mittlerweile nach und globalisiert sich auch. Die Frage ist lediglich noch, wie sich unser Land positionieren will, ob wir erfolgreich bei dem stattfindenden Wettkampf um die klügsten und am besten ausgebildeten Köpfe mitmachen oder lieber unser nationales Süppchen kochen, reichlich Aussiedler und Asylbewerber aufnehmen, hochqualifizierte Ausländer aber vergrätzen und darauf dringen, lieber ausschließlich unsere paar wenigen Jugendlichen auszubilden. Letztlich werden die Nationen erfolgreich sein, die die besten, klügsten und gebildesten Köpfe aus dem gesamten weltweiten Genpool anziehen können.
Quintessenz: Unser Land braucht eine planvolle Einwanderungspolitik, die nicht nur die Mengen der an den Grenzen Anklopfenden verwaltet, sondern die bewusst und gestalterisch auswählt auf der Basis eines Menschenbildes, das einem gesellschaftlich getragenen Konsenz entspringt.
Da hat die Politik noch einiges an Arbeit vor sich.
damit mehr Dividende fliessen kann.
@ Harpagonos
"Als erstes muss der Bildungsflickenteppich weg. Wenn Bayern tatsächlich das beste Schulsystem hat, dann nehmen wir halt dieses, aber bundesweit einheitlich! "
Wenn, ja wenn. Aber auch die Mär vom ach so tollen bayrischen Schulsystem und vor allem vor dem besonders guten Abitur ist lang schon widerlegt.
Schade, dass sich die entsprechenden Behauptungen so lange halten.
In keinem Bundesland ist übrigens die Auswahl für Gymnasium so elitär und hart wie in Bayern. Man bleibt halt nur zu gern unter sich und kocht immer schon sein eigenes Süppchen und kann sich sogar eine eigene "christliche" Partei leisten, die stets jungfräulich daherkommt und sich ggf. nur alle vier Jahre mal vermählen darf.
Zitat.:
".Facharbeitermangel ist ein ernstes Problem, das jeder Personaler aus entsprechenden Branchen kennt! "
Gegenfrage: Warum läßt er dann im Betreib keine, oder zuwenige ausbilden?
Wer hier jammert dokumentiert doch, dass er seine eigenen Hausaufgaben nicht macht.
Paging