Mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung fallen in den Ost-Bundesländern die tariflichen Einkommen immer noch geringer aus als im Westen.
20 Jahre nach der deutschen Einheit gibt es immer noch Unterschiede bei den tariflichen Einkommen und Arbeitsbedingungen in Ost und West. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.
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Tarifniveau in Ost und West - zum Vergrößern bitte klicken. (© SZ-Graphik)
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Aus dem vom WSI vorgelegten Tarifhandbuch 2010 geht hervor, dass die Wochenarbeitszeit im Osten Ende 2009 bei durchschnittlich 38,8 Stunden lag. Im Westen waren es dagegen 37,4 Stunden.
Beim tariflichen Urlaub müssen sich die Ostdeutschen mit 26,8 Arbeitstagen statt 28,1 im Westen begnügen. Die Tarife selbst haben sich weitgehend angenähert: Die Grundvergütungen im Osten belaufen sich auf 96 Prozent des Westniveaus.
Das WSI sieht allerdings "eine große Kluft" zwischen den tariflichen Vereinbarungen und den tatsächlichen Standards. Das liegt an der geringen Prägekraft der Tarifverträge in den neuen Bundesländern: Dort ist der Anteil der Beschäftigten, die von Tarifverträgen profitieren, von 63 Prozent im Jahr 1998 auf 51 Prozent 2009 gesunken. Fast die Hälfte der Beschäftigten im Osten und drei Viertel der Betriebe sind nicht tarifgebunden. Im Westen sind diese Werte deutlich besser.
(SZ vom 23.04.2010/mel)
Debatte über Urheberrecht
Da müssen Sie gleich bei sich selbst anfangen. Große internationale Reiseführer warnen eindringlich vor einem Besuch in Ostdeutschland.
Der Hallesche Uni-Professor Marneros schrieb in seinem Buch "Blinde Gewalt": "Die meisten Opfer sind ja nicht Ausländer, Schwarze oder Juden. Es sind (West) Deutsche".
Herr Endrias vom Verein gegen rechte Gewalt: "Die meisten Übergriffe kommen nicht von Skinheads, sondern von scheinbar ganz normalen Menschen". Die DDR-ler haben nicht das geringste Unrechtsbewusstsein. I.d.R. versteht man unter einem normalen Menschen etwas anderes, da stimmen Sie mir doch zu.
Ein lesenswerter Artikel von der SZ: wewewe.sueddeutsche.de/politik/7/438750/text/index.html
Rassismus in Ostdeutschland ein ganz alltäglicher Vorgang.
Oder wie erklären Sie einem 5-jährigen, dass Tag für Tag Steine auf das Haus seiner Eltern fliegen?
Oder werfen Sie einen Blick in meine Homepage, URL neben dem Avatar. Da werden Sie geholfen.
Tja, hier im Forum zeigt sich einmal mehr, dass das Wissen der meisten Westdeutschen über den Osten Deutschlands nicht über Bildzeitungsniveau hinausgeht. Und das der Osten Leipzig und Dresden ist. Das sind so ziemlich die einzigen beiden Städte die sie (und sicher auch nur vom Namen her) kennen ;-))) Sehr arm ist das nach 20 Jahren. Wenn man über ein Thema keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!
"Mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung fallen in den Ost-Bundesländern die tariflichen Einkommen immer noch geringer aus als im Westen."
Und?, in weiten Teilen des Ostens ist auch die Produktivität deutlich geringer als im Westen, daher gilt, weniger leistung weniger Einkommen.
Abgesehen davon, die Lebenshaltungskosten sind im Osten je nach Region bis zu 30% niedriger als im Westen, daher wieder ein Mal Jammern auf hohem Nieveau und woher für einen angleich dnan nehmen wenn nicht stehlen?, wobei usn die Krise verursacht von den Bankstern eine Generation Wohlstand bereits gestohlen hat..
Das Saarland ist 1957 der Bundesrepublik beigetreten. Und oh Schande: nach 53 Jahren ist das Durchschnittseinkommen im Saarland immer noch unter dem Durchschnittseinkommen in den (alten) Bundesländern.
Was sagt uns das, ausser das wir zu viele zweckfreie Statistiken haben?
Ich kenne auch Leute, die in Leipzig, Dresden und Berlin wohnen.
Wenn sie mal genauer hinschauen, dann passen Sie auf, dass Sie nicht Käfer in München mit Aldi am Dresdner Stadtrand vergleichen. Da kommen solche Unterschiede raus. Die haben Sie in München dann aber auch.
Paging