Besser keinen Schnickschnack: Schon kleine Details können den geschäftlichen E-Mail-Verkehr empfindlich stören. Ihre Emotionen sollten die Schreiber für sich behalten.
Wir werden täglich damit überhäuft und schicken unzählige hinaus - und jede einzelne geschäftliche E-Mail birgt Fettnäpfchen. Genau wie Geschäftsbriefe müssen sie förmlich sein. Das heißt: Smileys sind nicht angebracht.
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Zu viel Vertraulichkeit in E-Mails löst Missverständnisse aus -und gefährdet das Geschäft. (© SZ)
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Solche Zeichen, Emoticons genannt, die in privaten Mails seit langem üblich sind, seien in seriöser Korrespondenz fehl am Platz, erklärt Lis Droste, Etikette-Trainerin aus Frankfurt. "Ich möchte zum Beispiel von meinem Immobilienmakler keinen Brief voller Smileys bekommen."
Ausnahmen sind allenfalls in Ordnung, wenn der Absender den Empfänger schon seit der Grundschule kennt. "Ich benutze in meinen privaten Mails auch Smileys, aber nur bei Menschen, die ich lange kenne oder duze."
Auch bei der Signatur gilt die Grundregel: Zu viel Schnickschnack kommt nicht gut an. "Ich würde zum Beispiel kein Foto von mir in der Signatur benutzen", sagt Lis Droste. Ein Emblem oder Firmenlogo in die Signatur einzubinden, sei dagegen kein Problem: "Das kann ein gutes Wiedererkennungszeichen sein."
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(sueddeutsche.de/holz)
Debatte über Urheberrecht
...so einen Unsinn gelesen. Genau das Firmenlogo im Anhang - am besten noch die ganze Mail in HTML - ist das, was kein Mensch braucht und das Netzwerk eines Unternehmens regelrecht verstopfen kann. Emoticons (natürlich in ASCII) sind nach meiner Erfahrung kein Problem - sofern man die Reaktion beim Geschäftspartner einschätzen kann. Dazu muss man ihn aber nicht schon seit der Grundschule kennen. Ein bis zwei persönliche Gespräche sind in aller Regel ausreichend.
So lang wir für solche Artikel Platz und Zeit haben, leben wir im Überfluss. Die eigentliche Höflichkeit, möchte ich der Dame, die angeblich so viel von Etikette versteht, zurufen, besteht darin, dass man nichts Überflüssiges hinausposaunt.
Mit den Worten des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann:
"ie Leute sind mir am liebsten, die nichts zu sagen haben und es doch nicht sagen."