Das EU-Parlament hat der Einführung einer Blue Card für Einwanderer zugestimmt. Die Anforderungen an die Hochqualifizierten fallen jedoch höher aus als geplant.
Die Europäische Union will die Einwanderung hochqualifizierter Arbeitnehmer aus Ländern außerhalb der EU erleichtern. Das EU-Parlament stimmte am Donnerstag in Straßburg für Mindestanforderungen für eine sogenannte "Blue Card", die etwas strenger ausfielen als von der EU-Kommission vorgesehen.
Hochqualifizierte Fachkräfte: Ihr Gehalt soll 1,7 mal über dem durchschnittlichen Bruttojahreslohn des betreffenden EU-Landes liegen. (© Foto: dpa)
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In dieser Frage hat das EU-Parlament allerdings nur eine beratende Rolle. Das letzte Wort haben die EU-Regierungen, die in der kommenden Woche abschließend darüber entscheiden wollen. Die europäische "Blue Card" soll ab 2011 eingeführt werden.
Voraussetzung für die kombinierte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung sollen ein Hochschulabschluss oder eine fünfjährige Berufserfahrung sein. Die Kommission hatte drei Jahre vorgeschlagen.
Die "Blue Card" erhält nur derjenige, der ein Arbeitsangebot vorweisen kann. Sein Gehalt soll dabei 1,7 mal über dem durchschnittlichen Bruttojahreslohn des betreffenden EU-Landes liegen. Der EU-Rat wollte das 1,5-fache festlegen. In Deutschland liegt der Durchschnittslohn bei 28.000 Euro pro Jahr.
Vorbild "Green Card"
Die "Blue Card" nach dem Vorbild der amerikanischen "Green Card" soll für maximal fünf Jahre gelten. Danach könnte der Arbeitnehmer auch weiter in dem EU-Land bleiben. Nach zwei Jahren sollen sich Bewerber auch um einen Arbeitsplatz in einem anderen EU-Land bewerben können.
Dies sei der "Einstieg in die legale Immigration", sagte der CDU- Europaabgeordnete Manfred Weber. Auch angesichts der Beschränkungen sei die "Blue Card" ein Schritt in die richtige Richtung, im Vergleich zu den unübersichtlichen nationalen Bestimmungen der 27 EU- Mitglieder.
Die CDU-Abgeordnete Ewa Klamt betonte, allein in Deutschland seien 95.000 Stellen für Ingenieure nicht besetzt. Allerdings müsse man einen Kompromiss finden zwischen der Öffnung für Hochqualifizierte aus nichteuropäischen Ländern und dem Schutz der eigenen Hochschulabsolventen.
Nach EU-Prognosen werden innerhalb der nächsten 20 Jahre in der Union etwa 20 Millionen Fachkräfte fehlen. Hochqualifizierte aus Nahost, Indien oder Fernost wandern in erster Linie in die USA, nach Kanada oder Australien aus.
(dpa/bön)
Bruce Springsteen in Frankfurt
mit den Bergen von Arbeitslosen, die 2009 Opfer der Wirtschaftskrise werden ?
ist der Hauptgrund
Das ist diskrimminierung des heimischen Arbeitsmarktes da die Gleichstellung nicht gewährleistet ist. Denn der Migrant verdient aufgrund seiner Herkunft mehr als der Innländer. Das ist klasscih für die perverse Selbstaufgabe des Westens. der eigene Bürger das eigene Volk wird voin den eigenen Politiker diskriminiert. Aber so ist das heute, die schwachen und minderheiten haben alle Lobbyisten auf ihrer seite. Denn es ist Hip und Chick etwas für die zu tun. Wärend die Leistungsträger im Innland ausgebeutet und ver.ar.scht werden.
Das verstößt auf ganzer Linie gegen das GBG.
...obwohl schon längst gescheitert!
Trotzdem treiben unsere Damen und Herren Politiker den gewollten (?) "BEVÖLKERUNGSAUSTAUSCH" in Europa voran! Den armen Ländern ihr besten Köpfe rauben, damit es sich für diese weiterhin nicht mehr lohnt in Bildung zu investieren. Klar, ist schliesslich billiger als in nationale Bildungseinrichtungen zu investieren, denn dies würde sich ja erst mittelfristig, also nach der nächsten Wahl positiv auswirken.
Das ist nicht nur moralisch höchstbedenklich, sondern auch kurzsichtig, hinterlistig und mMn sogar kriminell!!!
Und den CDU Abgeordneten sei gesagt, dass bereits jetzt die Ingenieure einen Aufenthaltstitel nach den Vorschriften der BeschV bekommen.
(Wenn die Unternehmen ihn denn beantragen würden und nicht vorher schon von dem Gerede der Politiker abgeschreckt würden, die so tun als ob Fachkräftemigration noch nicht stattfindet...)
Der Einstieg in die legale Migration ist längst erfolgt.
Paging