BewerbungsgesprächeVerräterische Körpersprache

Schon winzige Gesten entscheiden darüber, ob Bewerber punkten oder in Gehaltsverhandlungen erfolgreich sind. sueddeutsche.de verrät, worauf Sie achten sollten.

Bei der ersten Begegnung mit einem Fremden ist es vollkommen egal, was wir erzählen. Unser Gegenüber nimmt fast ausschließlich unsere Körpersprache wahr. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen gehen nur sieben Prozent des Eindrucks, den wir hinterlassen, auf das tatsächlich Gesagte zurück.

Das gilt in Bewerbungsgesprächen ebenso wie bei Gehaltsverhandlungen mit dem neuen Geschäftsführer. Um so wichtiger ist es, in solchen Situationen die eigenen Signale zu kontrollieren und die des Gesprächspartners richtig zu deuten.

Die Psychologin und Körpersprache-Expertin Monika Matschnig erläutert in ihrem Ratgeber "Körpersprache" verschiedene Gesten, die auch im Business nützlich sind. "Besonders wichtig sind immer die Hände als unser Aushängeschild", erklärt sie. Die zu einem Dach geformten Finger bedeuteten eigentlich nichts anderes als Konzentration. "Trotzdem nimmt der Gesprächspartner diese Geste negativ wahr, weil die nach vorn gestreckten Finger abwehrend wirken. Das sieht aus wie ein Pfeil."

(Bild: gu/Christin Losta)

31. Oktober 2011, 15:342011-10-31 15:34:32 © sueddeutsche.de