Mit den Stimmen der Koalition und der FDP ist entschieden worden: Studenten und Schüler erhalten zehn Prozent mehr Bafög - wenn denn der Bundesrat zustimmt.
Der Bundestag hat am Freitag eine Bafög-Erhöhung um zehn Prozent für Schüler und Studenten zum 1. Oktober 2008 beschlossen.
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Studenten an der Berliner Humboldt Universität (© Foto: AP)
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Das Parlament votierte mit den Stimmen der großen Koalition und der FDP für den Gesetzentwurf. Die Linksfraktion stimmte dagegen, die Grünen enthielten sich.
Damit steigt der Höchstsatz für Studenten von derzeit 585 Euro auf 643 Euro pro Monat. Zugleich sollen auch die Elternfreibeträge um acht Prozent steigen.
Derzeit erhalten rund 500.000 Studenten und 320.000 Schüler Bafög. Der Bundesrat muss dem Vorhaben - voraussichtlich am 20. Dezember - noch zustimmen.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) sprach von einem Signal an alle junge Menschen, jetzt ihre Studienchancen zu nutzen. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) sieht im Bafög eine "klassische Zukunftsinvestition".
Deutschland brauche deutlich mehr Akademiker als bisher, wenn es seinen Wohlstand sichern wolle. Das Bafög war seit 2002 nicht mehr erhöht worden.
(AP/sma/odg)
Die 10% gleichen wahrscheinlich nicht mal die Inflation seit der letzten Erhöhung aus. Von Verbesserung kann da keine Rede sein.
Gut dass die Elternfreibeträge weniger gestiegen sind, denn die Einkommen entwickeln sich ja schliesslich auch nicht so gut wie die Inflation.
... von denen die es brauchen kann man es zurückholen und die Söhne der Kumpels die es nicht gebraucht haben, haben nach dem Studium ein fettes Gratisdarlehen gehabt und schön Zinsen eingeschoben und müssen zusätzlich nur 2/3 zurückbezahlen.