Der Bund hat Milliarden für den Ausbau der Ganztagsschulen zur Verfügung gestellt. Das Programm startete schon 2003, doch die Bundesländer hinken hinterher - und rufen das Geld nicht ab.
Die Bundesländer rufen nach einem Zeitungsbericht die zur Förderung von Ganztagsschulen vorgesehenen Bundesmittel nur zögerlich ab.
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Mittagsbetreuung in der Ganztagsschule: Nach der jüngsten Statistik der Kultusministerkonferenz besucht nur jedes fünfte Kind eine Schule mit Ganztagsbetrieb. (© Foto: ddp)
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Im Fördertopf des Bundes liegen noch immer 400 Millionen Euro, wie das Handelsblatt unter Berufung auf eine Zwischenbilanz des Bildungsministeriums berichtete. Davon entfielen allein 132 Millionen auf Nordrhein-Westfalen.
Besonders langsam kommen dem Bericht zufolge auch Hessen, Niedersachsen und Bayern voran. Lediglich Bremen und Thüringen hätten ihre Mittel schon 2008 vollständig verwendet. Weil die Länder zu langsam agierten, verlängerte Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) das Programm bis Ende 2009.
Bayern am Ende der Skala
Eigentlich sollte das im Jahr 2003 gestartete, vier Milliarden Euro schwere Programm 10.000 Ganztagsschulen finanzieren. Bisher gibt es dem Bericht zufolge 6918, die teilweise auch nicht neu geschaffen, sondern nur renoviert wurden.
Nach der jüngsten Statistik der Kultusministerkonferenz besuche nur jedes fünfte Kind eine Schule mit Ganztagsbetrieb, berichtete das Handelsblatt weiter. Nicht einmal neun Prozent der Kinder besuchten eine sogenannte "gebundene Ganztagsschule", die für alle ein verbindliches Programm bis in der Regel 16 Uhr vorsieht.
Die Unterschiede unter den Ländern seien gewaltig, heißt es in dem Bericht. In Thüringen und Berlin werden bereits mehr als 40 Prozent der Kinder in Ganztagsschulen unterrichtet - in Sachsen sogar mehr als jedes zweite. In Hamburg sind es 33, in Bremen nur 16 Prozent. Am Ende der Skala rangiert Bayern: Dort besuchten zuletzt gerade mal vier Prozent der Schüler eine Ganztagsschule.
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(AFP/bön)
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auch wenn man manchmal den Eindruck hat, dass sie in mancher Beziehung noch hinter dem Mond leben. Aber bezüglich der Ganztagsschulen liegt das wohl an der Wirtschafts-
struktur. Auf`m Bauernhof ist immer wer zu Hause.
Wären die Herren Beamte alleinerziehende Väter, hätten wir schneller flächendeckend Ganztagsschulen als wir das aussprechen könnten.
Ich tippe mal darauf, dass das geld an Eifenleistungen derlaender gekoppelt ist. Sprich ihr zahlt 2/3 und bekommt 1/3 vom Staate. So dumme und unverschaemte Laender aber auch!!!
Föderalismus kostet Unsummen Geld, ist vorgestrig und bringt unterm Strich nur Ärger und Diskrepanzen. So etwas können wirklich nur Profiteure und Hinterwäldler befürworten.
Bayern will, daß die Mama für die Ganztagsbetreuung zuhause bleibt.
Paging