Erhebliche Minderleistung
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Kann der Mitarbeiter nämlich nicht mehr leisten, obwohl er will, etwa weil er an seine intellektuellen Grenzen stößt oder krank ist, kann der Arbeitgeber personenbedingt kündigen.
"Eine Abmahnung ist hier grundsätzlich nicht erforderlich", erklärt Haas. Es müsse aber absehbar sein, dass der Mitarbeiter auch in Zukunft keine bessere Leistung erbringen wird. "Daher sollte der Arbeitgeber ihm zunächst Schulungen oder die Versetzung auf einen anderen Arbeitsplatz anbieten", rät er. Allerdings müsse die Minderleistung auch hier eine gewisse Erheblichkeit haben, etwa 30 Prozent.
Vergiftetes Betriebsklima
Manchmal kann jedoch auch perfektes Arbeiten verlangt werden. So in dem Fall, den das Landesarbeitsgericht Brandenburg zu entscheiden hatte. Dort traf ein Orchestermusiker "veranlagungsbedingt" nicht immer jeden Ton und brachte damit das ganze Orchester in Verruf. Das Gericht hielt seine Kündigung für wirksam (21.03.1994, Az.: 4 (5/4) Sa 369/92).
Arbeitgeber, die einen Showdown vor Gericht vermeiden wollen, greifen gerne zum Aufhebungsvertrag - nach Einschätzung des Münchner Anwalts in vielen Fällen der Königsweg. Denn ein Prozess vergiftet nicht nur das Betriebsklima, sondern ist meist teuer und aufwendig. Die Frage ist nur, was sich das Unternehmen eine geräuschlose Trennung kosten lässt. "Die Höhe einer Abfindung richtet sich grundsätzlich nach dem Risiko eines Prozesses", sagt Haas, "sie hängt aber auch vom Verhandlungsgeschick der Parteien ab."
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(SZ vom 25.4.2009/bön)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
im Unternehmen. Die machen Ihre Arbeit so gut sie können. Am schlimmsten sind die Leute, die anderen viel Arbeit machen, irgendwann ohne Sinn und Verstand "Halt" brüllen weil Sie was nicht verstanden haben und ab und zu dagegen sein müssen oder aus was weiss ich für Gründen.
Gerade bei kritischen Projekten gibts immer Leute, die "dagegen" sind. Fährt das Projekt an die Wand hatten die Recht, ist es ein Erfolg waren Sie dabei und maßgeblich beteiligt. Diese Taktiker sollte man mit einem nassen Scheuerlappen erschlagen.
Zum Thema Krankheit. Der Arbeitgeber "kann" schon kündigen. Wie erfolgreich dies dann sein dürfte ist dahingestellt. Nicht umsonst gibt es dann Krankschreibungen und Totalausfall der Arbeitskraft und ständiges Gezerre vor der Krankenkasse etc.
Der Artikel ist meiner Meinung nach überflüssig wie ein Kropf. Jeder Arbeitnehmer weiß bzw. sollte wissen wie er sich in der Arbeit zu verhalten hat um keine Probleme zu bekommen. Low-Performer ist eine Definition die zu wünschen übrig läßt. Warum arbeitet er denn zuwenig? Liegt es wirklich nur am Arbeitnehmer? Oder kann auch der Arbeitgeber mit fehlender Motivation, schlechter Behandlung, Druck, Mobbing der ausschlaggebende PUnkt sein? Fragen über Fragen..