Die "grüne Insel" hat in den vergangenen Jahren einen enormen Wirtschaftsaufschwung erlebt - jährliche Wachstumsraten von mehr als sechs Prozent waren normal.
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Doch geht die derzeitige Konjunkturschwäche auch an Irland nicht spurlos vorbei. So stehen in den größeren Städten zunehmend Büroräume und -gebäude leer.
Nichstdestotrotz gibt es dort nach wie vor ein relativ großes Stellenangebot. Vor allem Informatiker, Ingenieure, "Dienstleister" (insbesondere Mitarbeiter im Call-Center) oder auch im Sozialbereich Arbeitende haben nach wie vor relativ gute Chancen auf einen Job.
Der irische Arbeitsmarkt ist flexibler und offener als der deutsche. Mehrere Jobwechsel im Laufe eines Berufslebens sind nicht ungewöhnlich.
Vor allem Deutsche schätzen in Irland sehr oft das vergleichsweise unkomplizierte Bewerbungs-Procedere, die unbürokratische Arbeitsweise und den informellen, lockeren Umgangston. Allerdings darf das alles nicht darüber hinweg täuschen, dass in Irland Leistungsbereitschaft und Engagement genauso wichtig sind, wie in den meisten anderen Ländern.
Das Einkommensniveau liegt in der Regel deutlich unter den deutschen oder etwa auch französischen Standards. Wohnraum wird zur Zeit zumindest in den größeren Städten rasant knapper und teurer.
Voreiliges Buch "Der Pott ist dahoam"