Jeder fünfte Lehrling bricht seine Ausbildung ab. Während das Handwerk mit besonders hohem Schwund zu kämpfen hat, bleibt der öffentliche Dienst entspannt.
Wenige Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind noch immer zahlreiche Lehrstellen unbesetzt. Doch auch wenn ein Lehrling eine Ausbildung anfängt, heißt das noch lange nicht, dass er diese auch abschließt. Etwa jeder fünfte Lehrling bricht seine Ausbildung ab. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin.
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Jeder vierte Lehrling im Handwerk brach 2008 seine Lehre ab. (© ddp)
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Es beruft sich unter anderem auf Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung in Bonn. Im Jahr 2008 wurden demnach 21,5 Prozent aller Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst. Damit lag die Abbrecherquote etwas höher als 2006 (19,8), aber etwas niedriger als im Jahr 2000 (23,7).
Im Handwerk werfen den Angaben nach besonders viele Lehrlinge das Handtuch: In diesem Berufsfeld hat das 2008 jeder Vierte (26,6) getan. In den Freien Berufen lag der Wert bei 20,6. Eine ähnlich hohe Abbrecherquote haben Industrie und Handel verzeichnet (19,9). Deutlich niedriger war der Anteil im Öffentlichen Dienst (5,9).
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(sueddeutsche.de/dpa/holz)
Unnütze Hygienemaßnahmen
ob die Ausbildungsbetriebe eigentlich als Ausbildungsbetriebe taugen.
Der Schutz der Auszubildenden ist zu gering und die Erwartungshaltung der Lehrherren zu groß!
Jetzt sollen die Kinder alles Schuld sein und es werden alle pauschalen Vorwürfe aufgezählt!Lernen kann man nur ohne Druck!
Im Handwerk wird auch noch gearbeitet wie vor 150 Jahren. Da ist man als 17 jähriger schonmal 18 Stunden auf Montage. Da hat man am Ende der Ausbildung schonmal Überstunden angesammelt, das man 4 Monate am Stück zu Hause bleiben kann. Da ist der Arbeitgeber mit seinen Lohnzahlungen schonmal 3 Monate im Verzug.