Vorbeugung Wie man sich vor Noroviren schützen kann

Gründliches Händewaschen mit Seife schützt besser vor Noroviren als Desinfektionsmittel.

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Wer die Ansteckung mit dem Norovirus vermeiden will, muss extrem genau auf Hygiene achten. Ein Überblick über die Maßnahmen.

Einen hundertprozentigen Schutz vor einer Norovirus-Erkrankung gibt es nicht. Wer vorbeugen will, muss strenge Hygiene walten lassen. Dies gilt umsomehr, wenn im Haushalt chronisch kranke oder sehr alte Menschen leben. Bei ihnen kann der Brechdurchfall schwer und im Extremfall sogar tödlich verlaufen. Folgende Maßnahmen schützen davor:

Kontakt zu Erkrankten

Am größten ist die Ansteckungsgefahr, wenn ein Familienmitglied erkrankt. Kann der Betroffene für sich allein sorgen, sollten seine Angehörigen den Kontakt meiden. Nach Möglichkeit sollten ihm ein eigenes Bad und Zimmer zugestanden werden.

Kommt der Kranke, beispielsweise ein Kind, nicht allein zurecht, sollte nur ein Familienmitglied seine Betreuung übernehmen. Mundschutz und Handschuhe können das Risiko einer Ansteckung senken. Wer beim Kranken wacht, sollte nicht zugleich das Essen für die Familie zubereiten. Die Gefahr, dass winzige Erregermengen in die Speisen gelangen, ist groß.

Kinder oder sehr alte Familienmitglieder sollten nicht zum Kranken gelassen werden. Sie stecken sich besonders leicht an und können schwerer leiden.

Handhygiene

Wer selbst erkrankt ist oder einen Erkrankten versorgt, sollte seine Hände regelmäßig gründlich mit Seife waschen. Man sollte ruhig einige Zeit und Hingabe darauf verwenden, empfehlen Mediziner. Ratsam ist, die Hände mit Wegwerftüchern zu trocknen. Alternativ sollte jedes Familienmitglied sein eigenes Händehandtuch bekommen.